In der 2. Klasse Nord-West setzte sich Union Eidenberg/Geng am Donnerstag klar mit 4:0 gegen SU STRASSER Steine St. Martin/M. 1b durch. Daniel Köppl stellte früh auf 1:0, nach der Pause legte Manuel Seifert nach, ehe Markus Reiter in der Schlussphase doppelt traf. Trainer Daniel Matischek sprach von viel Ballbesitz, starker Defensive und liegen gelassenen Chancen – am Ende stand dennoch ein verdienter Heimsieg ohne Gegentor.

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Eidenberg erwischte den besseren Start, suchte sofort die Kontrolle und hatte, wie Trainer Daniel Matischek betonte, „von Beginn an mehr Ballbesitz“. Die Belohnung folgte früh: In Minute 13 traf Daniel Köppl zum 1:0 und gab dem Spiel die Richtung vor. Danach blieben die Hausherren am Drücker, ohne das Ergebnis weiterzuschrauben. „Wir haben das Spielgeschehen im Griff gehabt, aber viele Chancen liegen gelassen“, ärgerte sich Matischek über die Ausbeute. St. Martin 1b kam kaum in gefährliche Räume, weil Eidenberg „wieder in der kompakten Defensive sehr, sehr wenig bis nichts zugelassen“ hat, wie der Coach hervorhob. So ging es mit einer verdienten, aber gemessen am Aufwand knappen 1:0-Führung in die Pause.
Die zweite Hälfte wurde zur Einbahnstraße. „Besonders war die Phase nach der Pause, da ging es eigentlich nur in eine Richtung“, schilderte Matischek. Trotzdem dauerte es, bis der zweite Treffer fiel. Erst in Minute 66 stellte Manuel Seifert auf 2:0 und verschaffte seiner Mannschaft die ersehnte Ruhe. Eidenberg blieb auch danach das aktivere Team, schaltete nach Ballgewinnen schnell um und trug die Angriffe konsequent zu Ende. „Ausschlaggebend waren die gute Defensivarbeit und unsere Umschaltmomente“, so der Trainer. In der Schlussphase setzte Markus Reiter den Schlusspunkt doppelt: Zuerst traf er in der 90. Minute zum 3:0, in der Nachspielzeit (90+2) legte er noch das 4:0 nach. Ein Ergebnis, das die klare Kräfteverteilung über weite Strecken auch am Scoreboard abbildete.
Dass hinten die Null stand, war für Matischek der Kern des Erfolgs. „Wir haben sehr, sehr wenig bis nichts zugelassen“, bilanzierte er zufrieden. Der Gegner sei „bemüht, jedoch ohne zwingende Akzente“ geblieben – nicht zuletzt, weil Eidenberg kompakt stand und die Wege zustellte. Kritik gab es nur an einem Punkt: „Heute in der Chancenauswertung“, sagte der Trainer knapp, denn bei konsequenter Verwertung hätte der Sieg früher fix sein können. Auch Nebengeräusche blieben aus: „Wenig strittige Momente. Die Schiedsrichterleistung war okay.“
Den Blick richtet Matischek bereits nach vorne: „Wichtig ist mir nur das Saisonfinish, dass es jetzt so weitergeht und dass wir auch in Feldkirchen nächste Woche noch einmal einen Dreier einfahren können.“ Die Marschroute ist klar: „Besonderen Wert legen wir vor allem auf die Defensivarbeit. Wir wollen wieder zu null spielen und vorne unsere Akzente bringen.“