Spielberichte

„In der Halbzeit an den richtigen Schrauben gedreht“ – Union Sarleinsbach trifft achtmal

SU St. Martin/M. 1b
Sarleinsbach

In der 2. Klasse Nord-West hat die DSG Union Sarleinsbach am Sonntagnachmittag bei der SU STRASSER Steine St. Martin/M. 1b einen klaren 8:2-Auswärtssieg gefeiert. Die Gäste führten schon zur Pause mit 3:1 und legten nach dem Seitenwechsel noch einmal nach. Sportchef Robert Gahleitner nannte vor allem das höhere Tempo, die Präsenz in den Zweikämpfen und die geglückte Umstellung zur Halbzeit als Gründe für den deutlichen Erfolg.

Spieler legt Ball für einen Freistoß zurecht

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St. Martin beginnt mutig, Sarleinsbach übernimmt Schritt für Schritt

Zunächst lief es für die Gastgeber aus Sicht von Robert Gahleitner durchaus ordentlich an. Der sportliche Leiter erinnerte daran, dass St. Martin trotz einer jungen und ersatzgeschwächten Mannschaft gut in die Partie kam und sogar die erste Großchance des Spiels hatte. „St. Martin ist gut gestartet, war gefährlich und hat eine junge Mannschaft“, sagte Gahleitner. Mit Fortdauer der Partie verschoben sich die Kräfteverhältnisse aber immer deutlicher in Richtung der Gäste. Sarleinsbach konnte das höhere Tempo aufziehen und ging schon in der 7. Minute durch Moritz Hauer mit 1:0 in Führung. Nach einer halben Stunde legte Fabian Würfl das 2:0 nach. Als Gregor Rechberger in der 36. Minute für St. Martin auf 1:2 verkürzte, war die Partie noch offen. Genau in dieser Phase setzte Sarleinsbach aber ein wichtiges Zeichen, denn David Ferdinand Mandl stellte nur drei Minuten später den Zwei-Tore-Abstand wieder her und sorgte damit für den 3:1-Pausenstand.

Nach der Pause greift die Umstellung, die Antworten kommen sofort

Gerade diese schnellen Reaktionen nach Gegentreffern hob Gahleitner im Gespräch besonders hervor. „Wichtig für uns war, dass wir nach jedem Gegentreffer relativ schnell wieder mit einem eigenen Treffer kontern konnten“, erklärte er. Dazu kam, dass Sarleinsbach im zweiten Durchgang noch einmal klarer und zielstrebiger auftrat. In der ersten Hälfte habe man „vielleicht um eine Spur zu viele weite Bälle gespielt“, sagte Gahleitner, doch das Trainerteam habe reagiert. „In der Halbzeit wurde an den richtigen Schrauben gedreht und die taktische Änderung hat sehr gut funktioniert.“ Die Tore nach dem Seitenwechsel passten genau zu dieser Einschätzung. Fabian Würfl erhöhte in der 50. Minute auf 4:1, Thomas Appl stellte in der 61. Minute auf 5:1. Zwar verkürzte Thomas Feyrer für St. Martin noch einmal auf 2:5, doch Sarleinsbach antwortete erneut sofort: Fabian Altendorfer traf in der 68. Minute zum 6:2 und legte in der 73. Minute auch noch das 7:2 nach. Den Schlusspunkt setzte Samuel Graf in der 89. Minute mit dem Treffer zum 8:2.

„Ein Pauschallob“ für die Gäste, Sonderlob für Altendorfer

Für Gahleitner war der Unterschied zwischen beiden Mannschaften über die gesamten 90 Minuten klar zu erkennen. „Wir waren in den Zweikämpfen präsenter und spielerisch stärker“, sagte er. Dazu seien gutes Tempo, gelungene Schnittbälle und eine insgesamt geschlossene Leistung gekommen. Gleichzeitig blieb der Blick auf den Gegner respektvoll. Bei St. Martin erkenne man „ganz klar, dass sie tolle Talente in der Mannschaft haben“, meinte Gahleitner, nur habe das gegen eine am Sonntag sehr gut aufgelegte Sarleinsbacher Mannschaft nicht gereicht. Entsprechend deutlich fiel auch sein Fazit aus: „Bei einem 8:2-Auswärtserfolg kann ich unserer Mannschaft nur ein Pauschallob aussprechen.“ Ein Sonderlob verteilte er an Doppelpacker Fabian Altendorfer, der aus seiner Sicht „Woche für Woche richtig abliefert“ und sich diesmal mit zwei Toren belohnte. Auch für den Unparteiischen fand Gahleitner klare Worte und nannte dessen Leistung „sehr gut“. Zum Schluss bedankte er sich noch bei den mitgereisten Anhängern: „Unsere Fans waren auch in St. Martin zahlreich auf der Tribüne und haben unsere Jungs angefeuert.“ In der Tabelle hält die Union Sarleinsbach damit nach drei Runden bei sechs Punkten, St. Martin bleibt vorerst bei einem Zähler.

2. Klasse Nord-West: St. Martin/M. 1b : Sarleinsbach - 2:8 (1:3)

  • 89
    Samuel Graf 2:8
  • 73
    Fabian Altendorfer 2:7
  • 68
    Fabian Altendorfer 2:6
  • 67
    Thomas Feyrer 2:5
  • 61
    Thomas Appl 1:5
  • 50
    Fabian Würfl 1:4
  • 39
    David Ferdinand Mandl 1:3
  • 36
    Gregor Rechberger 1:2
  • 30
    Fabian Würfl 0:2
  • 7
    Moritz Hauer 0:1