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"Nach dem fünften Gegentor war es vorbei" – SV Urfahr verliert in Sarleinsbach mit 2:7

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Sarleinsbach
SV Urfahr

In Runde 10 der 2. Klasse Nord-West hat die DSG Union Sarleinsbach die SV Urfahr 1912 klar mit 7:2 besiegt. Nach dem zwischenzeitlichen 1:1 hielt Urfahr nur kurz dagegen, zur Pause stand es bereits 4:1. Co-Trainer Mahir Hamzakadic machte vor allem das vierte Gegentor als Bruch aus und sah bei seiner Mannschaft Probleme in der Absprache, in der Kommunikation und im kollektiven Verteidigen.

Nahaufnahme: Spieler setzt zum Eckball an

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ausgleich hielt nur kurz

Für Urfahr begann die Partie eigentlich mit einer schnellen Antwort auf den frühen Rückstand. Thomas Appl brachte Sarleinsbach in der 13. Minute mit 1:0 in Führung, doch Mert Ahmet Cat stellte nur zwei Minuten später auf 1:1. Viel länger trug dieses Ergebnis aus Sicht der Gäste aber nicht. David Ferdinand Mandl sorgte in Minute 22 für das 2:1, danach legte Sarleinsbach vor der Pause noch zweimal nach. Wieder Appl traf zum 3:1, Tobias Altendorfer stellte noch vor dem Seitenwechsel auf 4:1. Damit war schon zur Halbzeit klar, dass Urfahr einen ganz schwierigen Nachmittag vor sich hatte und nach dem Ausgleich nie wirklich in eine stabile Phase kam.

Bruch kam für Urfahr beim 4:1

Hamzakadic beschrieb den Verlauf danach sehr offen. "Es hat sich von unserer Seite sehr negativ entwickelt. Wir sind eigentlich nie richtig ins Spielgeschehen reingekommen", sagte der Co-Trainer. Zwar habe sich seine Mannschaft in der Anfangsphase noch etwas leichter getan, "aber nach den Gegentoren sind wir immer schleppender geworden". Den klaren Knackpunkt machte er dabei deutlich fest: "Auf jeden Fall war das vierte Gegentor entscheidend." Bis dahin habe er noch an eine Reaktion geglaubt. "Ich habe noch Hoffnung gehabt und den Willen bei den Spielern gesehen. Aber nach der Halbzeit, als wir das nächste Tor bekommen haben, war es komplett vorbei." Damit erklärte Hamzakadic auch, warum aus Sicht der Gäste nach dem 1:5-Rückstand keine Wende mehr zustande kam.


Tempo und Chancenverwertung gaben Ausschlag

Stefan Stöbich erhöhte später mit einem Doppelpack in der 76. und 81. Minute auf 6:1 und 7:1, ehe Omar Yasser Mostafa in der Schlussminute noch auf 7:2 verkürzte. Hamzakadic fand dabei auch anerkennende Worte für den Gegner. "Es waren sehr schön herausgespielte Tore vom Gegner, und da waren auch einige Traumtore dabei", sagte er. Dazu kam aus seiner Sicht ein klares Plus bei Sarleinsbach: "Der Gegner hat sich Chancen erarbeitet und die Chancen genutzt." Den Unterschied zwischen beiden Mannschaften fasste er knapp zusammen: "Der Unterschied war auf jeden Fall das Spieltempo."

Klare Analyse statt Ausreden

Trotz des deutlichen Ergebnisses wollte Hamzakadic die Niederlage nicht an Nebenschauplätzen festmachen. "Es war ein sehr faires Spiel. Es gibt keine Situation, die strittig wäre", sagte er über die 90 Minuten. Auch mit Referee Luckeneder war er weitgehend einverstanden: "Die Schiedsrichterleistung war sehr gut, er hat das ganze Spiel unter Kontrolle gehabt." Nur bei der Rot-Entscheidung am Schluss meinte er, man hätte vielleicht noch einmal ermahnen können. Viel wichtiger war für ihn aber die eigene Leistung. "Bei uns haben vor allem die Absprache, die Kommunikation und das Verteidigen im Kollektiv nicht funktioniert", sagte Hamzakadic. Für die SV Urfahr bleibt damit ein deutlicher Dämpfer, aus dem die Gäste vor allem in diesen Punkten ihre Lehren ziehen müssen.

2. Klasse Nord-West: Sarleinsbach : SV Urfahr - 7:2 (4:1)

  • 90
    Omar Yasser Mostafa 7:2
  • 81
    Stefan Stöbich 7:1
  • 76
    Stefan Stöbich 6:1
  • 67
    Fabian Würfl 5:1
  • 41
    Tobias Altendorfer 4:1
  • 38
    Thomas Appl 3:1
  • 22
    David Ferdinand Mandl 2:1
  • 15
    Mert Ahmet Cat 1:1
  • 13
    Thomas Appl 1:0