Nach dem klaren 8:2 gegen Union St. Radegund in der 2. Klasse Süd-West ordnet Co-Trainer Sebastian Schulz von Union Raiba Hochburg-Ach die Vorstellung seiner Mannschaft mit klaren Akzenten ein. Er beschreibt eine ausgeglichene Startphase, ehe sein Team nach dem 1:0 (Stefan Piller) zusehends die Kontrolle übernahm und die entscheidenden Akzente setzte. Im Mittelpunkt standen das Arbeiten gegen den Ball und das konsequente Fernhalten des Gegners vom eigenen Strafraum. Auffällig zudem: mehr Standardsituationen als der Kontrahent und mehrere treffsichere Akteure – inklusive eines gelungenen Comebacks. Zugleich hebt Schulz die faire Linie beider Teams sowie eine ruhige, passende Spielleitung hervor. In der Pause blieb alles unverändert, der Fokus lag auf Kontinuität – der Blick richtet sich bereits auf die nächste Aufgabe.

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„Die Anfangsphase war ziemlich ausgeglichen. Der Spielverlauf hat dann seinen Lauf genommen: Nach dem 1:0 (Stefan Piller) waren wir meiner Meinung nach die bessere Mannschaft, sind verdient in Führung gegangen und haben die Tore gemacht.“ Schulz unterstreicht den Plan, früh Dominanz herzustellen: „Speziell in der Anfangsphase wollten wir das Spiel an uns reißen, viel Ballbesitz haben und uns viele Chancen kreieren.“ Später räumt er ein, dass nach personellen Veränderungen Phasen mit Nachlässigkeiten auftraten – ohne den Gesamteindruck einer kontrollierten Vorstellung nachhaltig zu trüben.
In seiner Bilanz hebt Schulz die Vielzahl an Möglichkeiten und die Abwehrarbeit hervor: „Wir hatten einige klare Torchancen, aber auch Möglichkeiten, die wir nicht gut zu Ende gespielt haben. Wir haben Union St. Radegund, soweit es ging, von unserem Tor weggehalten und demnach nicht allzu viel zugelassen.“ Prägend waren aus seiner Sicht ruhende Bälle und treffsichere Offensivkräfte: „Besondere Szenen: Unser Stürmer Adrian Etmanski hat drei Tore gemacht, außerdem hat Andreas Bonauer einen Doppelpack geschnürt. Tobias Schulz hat nach seiner langen Verletzung bei seinem Comeback gleich wieder getroffen. Insgesamt hatten wir mehr Standardsituationen als der Gegner; aber auch Union St. Radegund kam durch Fouls und Ecken zu ruhenden Bällen.“ Die Vielzahl an verwerteten Möglichkeiten mündete schließlich in einem deutlichen 8:2.
Zum Rahmen des Spiels findet Schulz deutliche Worte: „Im Großen und Ganzen war es ein faires Spiel. Die nötige Härte beider Mannschaften war gegeben, unfaire Szenen gab es keine; die Spielleitung hat aus meiner Sicht gepasst – und so ging das über 90 Minuten weiter.“ Auch taktisch blieb alles geradlinig: „In der Halbzeit haben wir keine Wechsel durchgeführt. Wir sind unserer Linie treu geblieben und haben die zweite Halbzeit so begonnen wie die erste und keine großen Änderungen vorgenommen.“ Der Blick geht sofort nach vorne: „Als Nächstes wollen wir uns gut vorbereiten und das Bestmögliche herausholen.“