In der 2. Klasse Süd-West feierte die Union Feldkirchen bei Mattighofen gegen die Sportunion Raiffeisen St. Peter am Hart einen klaren 6:1-Heimsieg. Feldkirchen hatte über weite Strecken mehr vom Spiel, machte viel Druck über die Flügel und nutzte die Chancen konsequent. „In Summe muss man sagen, dass das Ergebnis verdient war“, hielt Sektionsleiter Franz Josef Katzdobler fest. Für ihn war vor allem die geschlossene Leistung entscheidend: „Die Mannschaftsleistung war ausschlaggebend, wir haben das ganze Spiel über gedrückt und mutig nach vorne gespielt.“

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Feldkirchen war vom Anpfiff weg das aktivere Team, suchte den Weg nach vorne und kam früh zu Möglichkeiten. Der Lohn folgte in Minute 15: Stefan Meixner stellte auf 1:0 und gab damit die Richtung vor. „Wichtig war, dass das erste Tor gefallen ist“, sagte Katzdobler. Danach wurde der Druck noch höher, die Angriffe über außen rollten im Minutentakt. Meixner erhöhte in der 40. Minute auf 2:0, kurz darauf traf Emilio Elias Schinwald zum 3:0 (44.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte legte Meixner noch einmal nach und schnürte mit dem 4:0 (45.+1) seinen Dreierpack – ein Halbzeitstand, der den Spielverlauf treffend widerspiegelte.
Auch nach dem Wechsel ließ Feldkirchen kaum nach. Die Hausherren blieben am Drücker, suchten immer wieder die Flügel und setzten den nächsten Stich: Jonas Seidl traf in der 60. Minute zum 5:0, nur vier Minuten später legte Laurenz Seidl das 6:0 nach. „Wir haben viel Druck über außen gemacht. Über unsere Flügelspieler sind wir immer wieder durchgekommen“, erklärte Katzdobler den roten Faden. Sankt Peter steckte jedoch nicht auf. „Man muss bewundern, dass sie sich nie aufgegeben haben und das ganze Spiel über gekämpft haben“, zollte der Sektionsleiter Respekt. In der Schlussphase wurden die Gäste dafür belohnt: Simon Gillhuber verkürzte in Minute 90.+2 auf 6:1. Aus Feldkirchener Sicht blieb ein kleiner Makel: „Das Gegentor hätte nicht sein müssen.“
In der Analyse machte Katzdobler die klaren Unterschiede deutlich: „Feldkirchen war spielerisch stärker, wir hatten mehr spielerische Mittel – das war ausschlaggebend.“ Entscheidend sei gewesen, dass die Mannschaft über 90 Minuten mutig blieb und den Gegner immer wieder tief hineindrückte. Auch der Rahmen passte: „Die Leistung war sehr gut. Der Schiedsrichter hat einen guten Job gemacht“, so sein klares Lob an das Gespann. Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht den Trend: Feldkirchen/M. hält nach 20 Runden bei 42 Punkten auf Rang drei, St. Peter a.H. bei vier Zählern. Mit dieser Wucht – und dem klaren Flügelspiel als Waffe – will Feldkirchen nun auch in den nächsten Wochen auftreten und zugleich an den Feinheiten arbeiten, damit am Ende auch hinten wieder die Null steht.