Spielberichte

Franz Josef Katzdobler (Sektionsleiter Union Feldkirchen bei Mattighofen): "Wir waren überlegen, nur die Tore fehlten"

Feldkirchen/M.
SV Mauerkirchen

In der 2. Klasse Süd-West trennten sich die Union Feldkirchen bei Mattighofen und der SV LITZ Mauerkirchen mit 0:0. Feldkirchen hatte über weite Strecken mehr vom Spiel, kam zu etlichen Möglichkeiten, brachte den Ball aber nicht über die Linie. Mauerkirchen verteidigte kompakt und hielt dagegen. Sektionsleiter Franz Josef Katzdobler brachte es nach der Nullnummer auf den Punkt: „Wir waren überlegen, wir hatten zahlreiche Chancen, konnten sie aber nicht in Tore umwandeln.“

Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Feldkirchen am Drücker, Mauerkirchen steht kompakt

Die Partie in der 22. Runde nahm schnell eine klare Richtung an: Feldkirchen übernahm das Kommando, suchte den Weg nach vorne und erarbeitete sich Möglichkeiten. „Wir waren überlegen“, hielt Franz Josef Katzdobler fest und ergänzte: „Wir hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen.“ Dass es zur Pause trotzdem 0:0 stand, passte zum Bild eines Abends, an dem es an der letzten Konsequenz fehlte. Mauerkirchen machte die Räume eng, schob geschlossen und stellte die Hausherren vor Geduldsproben. „Mauerkirchen hat uns die Räume zugemacht und sehr kompakt verteidigt“, sagte Katzdobler und zollte dem Gegner damit fairen Respekt. Feldkirchen blieb am Drücker, ließ hinten wenig zu, fand aber im Abschluss keine Lösung.

Viele Pluspunkte, aber Ärger über einen aus seiner Sicht klaren Elfer

Aus Feldkirchener Sicht gab es neben dem verpassten Sieg auch Positives. „Wir haben zu null gespielt und wir haben uns Chancen herausgespielt“, fasste der Sektionsleiter zusammen. Darauf lief auch sein Fazit hinaus: Stabilität gegen den Ball ja, Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor nein. „Verbesserungswürdig war heute die Effizienz vor dem Tor“, sagte Katzdobler. Für Gesprächsstoff sorgte zudem eine Szene im Strafraum, die aus seiner Sicht hätte anders bewertet werden müssen: „Ein klarer Elfmeter wurde nicht gegeben.“ Gleichzeitig blieb der Blick auf den Gegner anerkennend: „Defensiv, kompakt, kämpferisch“ – so beschreibt Katzdobler Mauerkirchen, das mit viel Einsatz die Null hielt und Feldkirchen immer wieder auf die Außen und in enge Zweikämpfe zwang.

Tabelle, Einordnung und der Blick nach vorne

Der Punkt fühlt sich für beide Seiten unterschiedlich an. Feldkirchen, in der Tabelle mit 43 Zählern auf Rang drei geführt, wollte zu Hause mehr als ein 0:0, ließ aber die nötige Effektivität vermissen. Für Mauerkirchen, aktuell Zwölfter mit 19 Punkten, ist die Auswärtsnull ein wertvoller Zähler und ein Zeichen, dass die kompakte Ausrichtung funktioniert. Katzdobler ordnete nüchtern ein: Die Basis mit dem zu-null-Spiel passt, doch vorne muss der Knoten aufgehen. „Verbesserungswürdig war die Effizienz vor dem Tor“, wiederholte er – als klare Aufgabe für die kommenden Wochen. Feldkirchen hatte mehr vom Spiel und blieb am Drücker; wenn die Chancen künftig konsequenter genutzt werden, sollen aus solchen Abenden wieder Siege werden.