Spielberichte

„Mit Sicherheit die ersten zehn Minuten“ – SV Schalchen II stellt mit Blitzstart schon vor der Pause auf 6:0

SV Schalchen II
USV St. Pantaleon

In der 2. Klasse Süd-West hat der SV HAI Schalchen II gegen den USV St. Pantaleon einen 6:0-Kantersieg eingefahren und die Partie schon in der Anfangsphase entschieden. Sportchef Robin Forthuber machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, wo der Schlüssel lag: „Mit Sicherheit die ersten zehn Minuten.“ Genau dort legten die Gastgeber mit vier Treffern den Grundstein für einen Freitagabend, an dem früh alles in ihre Richtung lief.

Ersatzspieler auf der Bank am Spielfeldrand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Vier Tore bis Minute neun legen alles fest

Was Forthuber nach der Partie ansprach, ließ sich am Spielverlauf klar ablesen. Schalchen war vom Anpfiff weg das deutlich aktivere Team und stellte schon in den ersten Minuten die Weichen. Lukas Berer brachte die Gastgeber in der 4. Minute in Führung und legte nur zwei Minuten später das 2:0 nach. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter, denn Simon Erkner erhöhte in Minute sieben auf 3:0, ehe Florian Gottschling in der 9. Minute schon das 4:0 folgen ließ. Forthuber formulierte es entsprechend deutlich: „Wir haben den Absteiger in den ersten zehn Minuten deutlich überrollt und hatten somit für das restliche Spiel keinen Druck mehr.“ Auch seine Erklärung für diesen Blitzstart fiel klar aus. „Der Gegner stand ziemlich hoch, und mit gezielten langen Bällen hinter die Abwehrkette konnten wir gute Konter fahren. Dazu kam gutes Kombinationsspiel. Sie waren noch nicht richtig auf dem Platz, und wir haben eiskalt zugeschlagen“, sagte der Sportliche Leiter.

Vor der Pause noch zwei Treffer, danach fehlt die letzte Schärfe

Mit dem 4:0 nach nicht einmal zehn Minuten war die Partie praktisch entschieden, abgeschlossen war die erste Halbzeit damit aber noch nicht. Schalchen blieb in dieser Phase effizient und nutzte die Chancen weiter konsequent. In der 26. Minute stellte Oscar Armadi auf 5:0, drei Minuten später traf Simon Erkner ein zweites Mal und erhöhte auf 6:0. Mehr passierte auf der Anzeigetafel bis zur Pause nicht mehr, der Halbzeitstand lautete bereits 6:0. Forthuber sprach deshalb von einer ersten Hälfte, in der „die Chancenauswertung mehr als zufriedenstellend“ gewesen sei. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild dann spürbar. Schalchen nahm nach seinen Worten „Tempo und Druck raus“, dazu ließ die Konzentration nach. Das wirkte sich direkt auf die Ausbeute aus, denn trotz des klaren Spielstands gelang kein weiterer Treffer mehr. „In der zweiten Halbzeit gelang uns das nicht mehr. Die Konzentration ließ etwas nach, das war deutlich, und somit konnten wir auch nicht noch mehr Tore nachlegen“, so Forthuber.

St. Pantaleon kommt später besser ins Zentrum, Schalchen bleibt dennoch klar vorne

Dass nach der Pause kein weiteres Tor mehr fiel, lag aus Sicht der Gastgeber nicht nur am eigenen Nachlassen, sondern auch daran, dass der USV St. Pantaleon im Lauf des Spiels besser hineinfand. Forthuber sah vor allem im Zentrum eine Steigerung beim Gegner, ordnete diese Phase aber zugleich nüchtern ein. „Im Zentrum waren sie mit Fortlauf des Spiels nicht schlecht, allerdings erst in der zweiten Halbzeit, wo es schon zu spät war“, sagte er. Für ihn lag der entscheidende Unterschied zwischen beiden Mannschaften ohnehin grundsätzlicher. „Ganz klar die Fitness und die individuelle Klasse“, nannte er als Hauptgründe für das deutliche 6:0. Interessant war dabei, dass Forthuber trotz des klaren Ergebnisses nicht nur zufrieden zurückblickte, sondern auch den Finger auf die Punkte legte, die verbessert werden sollen. „Das können wir in dieser Zeit verbessern. Allerdings ist das bei so einem Ergebnis Jammern auf hohem Niveau“, meinte er. Für den SV Schalchen stehen damit nach drei Runden neun Punkte zu Buche, und dieser Abend zeigte vor allem eines: Wenn die Gastgeber so in ein Spiel starten wie diesmal, wird es für viele Gegner in der Liga sehr schwer.

2. Klasse Süd-West: SV Schalchen II : St. Pantaleon - 6:0 (6:0)

  • 29
    Simon Erkner 6:0
  • 26
    Oscar Armadi 5:0
  • 9
    Tobias Daxecker 4:0
  • 7
    Simon Erkner 3:0
  • 6
    Lukas Berer 2:0
  • 4
    Lukas Berer 1:0