In der 2. Klasse Süd-West hat sich Union Schwand am Sonntag mit 2:1 gegen den ATSV Laab durchgesetzt und damit endlich den ersten Heimsieg eingefahren. Nach frühem Rückstand drehte Schwand die Partie noch vor der Pause, und Trainer Harald Ertl sah genau das, was er sehen wollte: eine Mannschaft, die ihre Linie hielt, gut eingestellt war und sich diesmal „endlich für unsere Arbeit belohnt“ hat.

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Der Nachmittag begann für die Gastgeber zunächst mit einem Rückschlag. In der 10. Minute brachte Manuel Aglas die Gäste mit 1:0 in Führung. Schwand brauchte aber nicht lange, um auf diesen frühen Gegentreffer zu reagieren. Schon in der 13. Minute stellte Johannes Prielhofer auf 1:1, und damit war die Partie sofort wieder offen. Für Ertl war genau diese Reaktion ein starkes Zeichen seiner Mannschaft. „Es war ein sehr gut geführtes, spannendes Spiel mit einem verdienten Sieg für Union Schwand“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Noch vor der Pause legte seine Elf nach. In der 25. Minute traf Patrick Weissenbacher zum 2:1, mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen. Dass Schwand die Antwort so rasch gefunden und das Spiel noch im ersten Durchgang gedreht hat, passte für Ertl sehr gut zum gesamten Auftritt seiner Mannschaft.
Für den Schwand-Coach lag der entscheidende Unterschied nicht in einer einzelnen Szene, sondern in der gesamten Haltung seiner Mannschaft. „Die kämpferische und spielerische Leistung unserer Mannschaft war entscheidend. Sie hat die Taktik eingehalten und war kämpferisch sehr motiviert“, erklärte Ertl. Gerade die beiden Treffer waren für ihn ein Ausdruck davon, dass seine Mannschaft die Vorgaben nicht nur angenommen, sondern auch umgesetzt hat. Das 1:1 sei „schön über die Flügel rausgespielt“ gewesen, das 2:1 nach einem Eckball „mit dem Kopf perfekt abgeschlossen“. Ertl machte damit deutlich, dass hinter den Treffern nicht bloß ein guter Moment steckte, sondern gelungene Abläufe. „Die Tore waren sehr schön rausgespielt. Das waren einstudierte Sachen, die umgesetzt wurden“, sagte er. Dazu kam für ihn, dass die Grundeinstellung von Beginn an gepasst hat. „Die Jungs waren super motiviert, haben eine sehr gute Grundeinstellung gehabt“, hielt der Trainer fest.
Dass dieser Sieg für Schwand mehr war als nur ein normales 2:1, machte Ertl in seinen Aussagen mehrfach deutlich. Vor allem der erste Heimerfolg der Saison hatte für ihn besonderes Gewicht. „Ich möchte meiner Mannschaft gratulieren. Die Einstellung hat gepasst, die kämpferische Leistung hat gepasst und wir konnten endlich unseren ersten Heimsieg einfahren“, sagte er. Gleichzeitig sprach der Trainer auch dem Gegner Respekt aus. Laab sei „eine kompakte, gute Mannschaft“ gewesen, zudem fair und angenehm zu bespielen. Ein positives Wort fand er außerdem für den Unparteiischen: „Ein junger, motivierter, aufstrebender Schiedsrichter. Er hat eine sehr gute Partie geführt.“ Für Schwand soll dieser Erfolg nun im besten Fall kein einmaliger Ausreißer bleiben. Die Richtung, die Ertl gesehen hat, stimmt ihn jedenfalls zuversichtlich. Wenn Einstellung, Disziplin und Einsatz so bleiben, will man in Schwand auf diesem Heimsieg aufbauen.