Spielberichte

„Wir waren zu harmlos“ – Union Neukirchen/Enknach verliert in St. Pantaleon

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USV St. Pantaleon
Neukirchen/E.

In der 2. Klasse Süd-West hat der USV St. Pantaleon am Samstagnachmittag die Union Neukirchen/Enknach im Duell zweier Absteiger mit 1:0 bezwungen. Nach einem torlosen ersten Durchgang sorgte Elias Wagner kurz nach dem Seitenwechsel für die Entscheidung. Sektionsleiter Manuel Stadler sprach danach offen von keiner starken Vorstellung seiner Mannschaft, sah Vorteile bei den Gastgebern und machte auch die fehlende Durchschlagskraft im Angriff als Grund für die Niederlage aus.

Roter Fußball landet im Tornetz - Torwart im Hintergrund

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Wenig Tempo, wenig Bewegung, lange kein Tor

Es war kein Spiel, das sich über längere Phasen mit vielen Höhepunkten aufdrängte. Genau so beschrieb es auch Manuel Stadler unmittelbar nach dem Schlusspfiff. "Das war sicher nicht unsere beste Partie. Beide Mannschaften waren nicht wirklich gut, das Spiel hat zu diesem Herbsttag gepasst. Es war wenig Bewegung drin", sagte der Sektionsleiter von Neukirchen. Damit war der Grundton der Partie schon ziemlich klar umrissen. Vieles blieb zäh, vieles blieb Stückwerk, und zur Pause stand es folgerichtig 0:0. Aus Sicht der Gäste war das aber kein Zwischenstand, mit dem man wirklich zufrieden sein konnte, weil Stadler den Eindruck hatte, dass St. Pantaleon in dieser Phase dem ersten Treffer näher war.

Entscheidung fällt früh nach der Pause

Dass die Partie trotz des torlosen ersten Durchgangs nicht völlig ausgeglichen gewesen sei, machte Stadler danach deutlich. "St. Pantaleon hätte eigentlich zur Halbzeit schon führen können", meinte er und sprach damit den aus seiner Sicht vorhandenen Vorteil der Gastgeber an. Neukirchen hatte zwar ebenfalls seine Möglichkeiten, konnte daraus aber nichts machen. "Wir haben schon Chancen gehabt, aber den Chancenvorteil hat Pantaleon gehabt. Wenn du die Tore nicht machst, kriegst du irgendwann eines", brachte es Stadler auf den Punkt. Genau so kam es dann auch. In der 51. Minute traf Elias Wagner zum 1:0 für St. Pantaleon, und dieses Tor sollte am Ende den ganzen Unterschied ausmachen.

Vor allem vorne fehlte Gästen gewohnte Wucht

Besonders deutlich wurde Stadler in seiner Einschätzung der Offensive. Für ihn war die eigene Mannschaft über weite Strecken einfach nicht gefährlich genug. "Wir sind einfach ein bisserl zu harmlos gewesen", sagte er, und genau dieses Wort passte zum Auftritt der Gäste. Dazu kam aus seiner Sicht, dass das Fehlen von Nikola Stanisavljevic in so einem Spiel besonders schwer wog. "Natürlich hat uns unser Stürmer brutal wehgetan. Wenn einer schon 14 Tore hat, dann fehlt der einfach bei so einem Spiel", erklärte Stadler. Damit verwies er auf einen Punkt, der für Neukirchen in engen Partien entscheidend sein kann: Wenn vorne einer fehlt, der regelmäßig trifft, wird aus einer ohnehin zähen Begegnung schnell eine noch schwierigere Aufgabe.

Keine Hektik trotz Niederlage, Blick geht nach vorne

Auch wenn die Nullnummer in der ersten Halbzeit und das Gegentor kurz nach Wiederbeginn am Ende eine Niederlage brachten, wollte Stadler die Sache nicht größer machen, als sie aus seiner Sicht war. "Wir lassen jetzt sicher den Kopf nicht hängen, weil uns klar war, dass wir irgendwann einmal eine Partie verlieren", sagte er nach dem 0:1. Vielmehr richtete er den Blick schon wieder nach vorne. Für die Union Neukirchen geht es nun in den kommenden Aufgaben weiter, und trotz dieser Niederlage bleibt die Ausgangslage in der Tabelle gut. Aus Sicht der Gäste war es ein gebrauchter Nachmittag, aber keiner, der den bisherigen Weg grundsätzlich infrage stellen würde.

2. Klasse Süd-West: St. Pantaleon : Neukirchen/E. - 1:0 (0:0)

  • 51
    Elias Wagner 1:0