Spielberichte

„Die ersten drei Tore waren entscheidend“ – Schalchen II stellt mit Blitzstart die Weichen auf Heimsieg

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SV Schalchen II
SV Mauerkirchen

In der 2. Klasse Süd-West hat SV HAI Schalchen II in der 11. Runde gegen SV LITZ Mauerkirchen mit 3:0 gewonnen. Trainer Gabor Nagy sah den Grund für den Heimsieg vor allem in der starken Anfangsphase: „Die ersten drei Tore waren entscheidend“, sagte er nach einer Partie, die schon nach einer halben Stunde klar in Richtung der Gastgeber gelaufen war.

Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

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Frühe Tore stellen die Weichen

Viel länger als eine halbe Stunde brauchte Schalchen II nicht, um dieses Spiel auf seine Seite zu ziehen. Lukas Berer brachte die Gastgeber in der 10. Minute in Führung, nur drei Minuten später legte Tobias Daxecker das 2:0 nach. Als Berer in der 25. Minute ein zweites Mal traf, war der Endstand bereits hergestellt. Zur Pause stand es 3:0, und genau diese Phase beschrieb Nagy im Gespräch als den Moment, in dem die Partie kippte. „Wir hatten einen sehr guten Start ins Spiel. In den ersten dreißig Minuten haben wir drei Tore geschossen“, sagte der Trainer. Für ihn war damit früh erkennbar, dass die Begegnung in die richtige Richtung lief.


Mario Kirchtag im Zentrum der Nagy-Analyse

Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich war, klang Nagy in seiner Einordnung nicht so, als wäre es ein lockerer Nachmittag gewesen. „Es war ein sehr anstrengendes Spiel“, sagte der Trainer und ergänzte, dass sich Mauerkirchen „sehr gut dargestellt“ habe. Aus seinem eigenen Team hob er dafür umso klarer einen Spieler hervor. „Mario Kirchtag war heute unser bester Spieler“, erklärte Nagy. Mehr noch: Der Trainer machte Kirchtag sogar zur größten Stärke seiner Mannschaft. „Mario Kirchtag war der beste Spieler heute“, sagte er noch einmal und machte damit deutlich, welchen Stellenwert er dessen Auftritt in dieser Partie beimaß. Gerade in einem Spiel, das vorne durch frühe Tore entschieden wurde, war für Nagy also auch die Arbeit im Zentrum ein wichtiger Punkt.

Trotz des 3:0 sieht der Trainer noch Luft nach oben

Interessant war dabei, dass Nagy den klaren Sieg nicht einfach nur abhaken wollte. Obwohl seine Mannschaft schon vor der Pause dreimal getroffen hatte, sprach er einen Punkt offen an, den er noch besser sehen will. „Verbesserungspotenzial sehe ich in der Chancenverwertung“, meinte er. Diese Aussage passt dazu, dass nach dem 3:0 in der 25. Minute kein weiterer Treffer mehr fiel und das Ergebnis bis zum Schlusspfiff Bestand hatte. Der Trainer blieb in seiner Einschätzung also sachlich und machte klar, dass das Resultat zwar deutlich, die Leistung aber nicht in jedem Bereich ausgereizt war. Auch dem Gegner zollte er Respekt: „Mauerkirchen war überraschend gut.“ Zur Spielleitung sagte Nagy nur knapp: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung. Es gab keine strittigen Szenen.“

Ein Heimsieg, der auf der ersten halben Stunde aufgebaut war

Unter dem Strich blieb für Schalchen II ein Erfolg, der vor allem von dieser starken Anfangsphase lebte. Drei Tore bis zur 25. Minute, ein 3:0 zur Halbzeit und danach ein Ergebnis, das nicht mehr in Gefahr geriet, gaben dem Spiel eine klare Richtung. Nagys Aussagen lieferten dazu ein stimmiges Bild: vorne der schnelle Ertrag, im Mittelfeld ein herausgehobener Mario Kirchtag und gleichzeitig der Hinweis, dass bei der Chancenverwertung noch mehr möglich gewesen wäre. Genau dadurch wirkt dieser Sieg nicht wie ein bloßes Abspulen eines klaren Resultats, sondern wie ein Auftritt, in dem früh vieles richtig lief. Für Schalchen II war es damit ein Heimsieg, der schon in den ersten dreißig Minuten vorbereitet und letztlich auch entschieden wurde.

2. Klasse Süd-West: SV Schalchen II : Mauerkirchen - 3:0 (3:0)

  • 25
    Lukas Berer 3:0
  • 13
    Tobias Daxecker 2:0
  • 10
    Lukas Berer 1:0