Spielberichte

ASKÖ DMS Pinsdorf, Co-Trainer, Alen Skrgic: "Wir haben gezeigt, dass wir kämpfen" – nach 0:2 mit Blick aufs nächste Spiel

Gschwandt 1b
ASKÖ Pinsdorf

Im Duell der 2. Klasse Süd bei Union Gschwandt 1b ordnete Alen Skrgic, Co-Trainer von ASKÖ DMS Pinsdorf, die Partie ohne Umschweife ein: „Ja, es war gerecht. Vom Spiel her hat Gschwandt mehr gehabt, da bei uns 4 Spieler gefehlt haben.“ Er erlebte ein Wechselspiel der Kräfte, in dem mal die Gastgeber, mal Pinsdorf die Oberhand hatten, und beschreibt eine robuste, körperbetonte Begegnung ohne nennenswerte Standardsituationen. Auch mit der Spielleitung war Skrgic zufrieden: „Der Schiri hat super gepfiffen. Es hat alles gepasst.“ Den Blick richtet er rasch nach vorn: Er erwartet ein schwieriges, spannendes Duell, in dem seine Mannschaft erneut Kampf- und Laufbereitschaft zeigen will.

Torwart in grüner Dress hockend

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Einordnung des Spielverlaufs

Skrgics Fazit nach 90 intensiven Minuten bleibt ausgewogen. Er spricht von einem Spiel mit wechselnden Phasen und unterschiedlichen Akzenten: „Es gab Unterschiede. Zeitweise war Gschwandt besser und zeitweise waren wir besser.“ Aus ruhenden Bällen ergab sich wenig: „Eigentlich nicht viel – auf beiden Seiten kaum Standardsituationen.“ Unterm Strich sah er eine Begegnung, die stark über Zweikämpfe und Intensität lief, weniger über ruhende Bälle oder lange Ballbesitzphasen, auch wenn einzelne Abschnitte beiden Teams gehörten.

Chancenbild und Intensität

Beim Blick auf klare Möglichkeiten bleibt Skrgic sparsam: „Zwei, vielleicht – also zwei Chancen.“ Auf die Nachfrage, ob die Gastgeber mehr oder weniger klare Gelegenheiten hatten, antwortet er: „Nein, haben sie nicht gehabt.“ Das deckt sich mit seiner generellen Einschätzung einer eher chancenarmen, eng geführten Partie, in der Robustheit und Zweikampfhärte den Ton angaben. Das Endergebnis von 0:2 spiegelt für ihn dennoch einen insgesamt stimmigen Ausgang wider, auch weil Gschwandt aus seiner Sicht über weite Strecken etwas mehr vom Spiel hatte.

Umstellung zur Pause und Ausblick

In der Kabine griff Pinsdorf zur Justierung im Zentrum: „Wir haben mit einem Sechser begonnen und in der zweiten Halbzeit auf zwei Sechser umgestellt, damit wir vorne mehr Anspielstationen haben.“ Mit Blick auf die bevorstehende Aufgabe bleibt Skrgic realistisch und zugleich zuversichtlich. Er erwartet ein intensives, spannendes Duell und verweist darauf, dass seine Mannschaft bereits mehrfach Kampf- und Laufbereitschaft bewiesen hat. Der Kurs für die kommende Woche ist klar: fokussiert bleiben, robust auftreten, Meter machen – und die eigenen Momente entschlossen nutzen.

2. Klasse Süd: Gschwandt 1b : Pinsdorf - 2:0 (1:0)

  • 58
    Moritz Kröpfl 2:0
  • 1
    Felix Huber 1:0