Im Duell der 2. Klasse Süd gegen den SK Polar Neukirchen/A. bestätigte TSV Timelkam seinen Anspruch und siegte 3:2. Trainer Laszlo Major ordnete das Geschehen mit sichtbarer Zufriedenheit ein: „Wir haben gut gespielt. In der ersten Halbzeit waren wir sehr präsent und taktisch gut eingestellt.” Beim Ballbesitz sah er Ausgeglichenheit, sein Team habe jedoch flach und kombiniert agiert, während der Gegner häufiger den langen Ball suchte. Majors Fazit: viel Kontrolle, schön herausgespielte Tore – und das Gefühl, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre. Der 3:2-Sieg war für ihn folgerichtig und das Resultat eines Plans, der den Gegner früh unter Druck setzte.

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Major betonte, wie sehr der frühe Zugriff den Gegner in Halbzeit eins beschäftigte: „Wir haben früh und sehr präsent gepresst – das hat den Gegner überrascht.” Gleichzeitig beschrieb er ein Spiel mit geteilter Ballkontrolle, aber klar unterschiedlichen Ansätzen: „Wir haben flach und kombiniert gespielt, der Gegner eher mit langen Bällen in die Tiefe.” In dieses Bild passte der Spielverlauf mit prägnanten Momenten: David Zauner traf früh und doppelt (3., 32.), Siegfried Stockinger erhöhte nach der Pause (49.); für Neukirchen/A. war Akos Zsök zweimal erfolgreich (16., 88.). Aus Majors Sicht untermauerte die Art der Treffer den Matchplan und das Gefühl der Kontrolle über weite Strecken.
Bei ruhenden Bällen sah Major die größten Stärken des Gegners, sein Team habe defensiv jedoch zuverlässig gegengehalten und selbst Präsenz gezeigt: „Der Gegner ist bei Standards sehr stark. Wir haben gut verteidigt; offensiv waren wir nach Ecken präsent, aber ein paar Mal nicht sauber genug in der Ausführung.” In den Duellen fand er die nötige Robustheit gegen einen starken Gegner bestätigt, ohne überhartes Einsteigen gesehen zu haben: „Du musst die Zweikämpfe gewinnen – wirklich schwere Fouls habe ich nicht gesehen.” Auch in der Chancenbewertung blieb seine Linie klar: „Wir haben nicht viel zugelassen und hätten mindestens zwei Tore mehr machen müssen.”
Diskussionsstoff bot eine Szene im Strafraum: „Für mich war es ein klarer Elfmeter – unser Stürmer war vorne, der Verteidiger hatte keine Chance auf den Ball”, so Major. Unabhängig davon blickt er zuversichtlich nach vorn, verknüpft das aber mit klaren Arbeitsaufträgen. Den Gesamteindruck des Tages fasste Major selbstbewusst zusammen: „Es hat genau gepasst. Wir haben kontrolliert und einen verdienten 3:2-Sieg geholt – mit schön herausgespielten Toren.”