Nach dem 0:0 zwischen SPG Grünau/Pettenbach 1b und SK Kammer 1b in der 2. Klasse Süd zeigte sich Trainer Patrick Bammer zufrieden. Er sprach von einem leistungsgerechten Remis, betonte aber, dass seine junge Elf die etwas klareren Chancen auf das 1:0 hatte. Auch nach den Wechseln blieb das Team präsent, die Vorteile sah Bammer nach der Pause eher bei seinen Spielern. Gleichzeitig benannte er Standards als wunden Punkt. Insgesamt prägten Spielfreude und Fairness die Partie – strittige Szenen blieben aus.

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„Wir hatten drei bis vier wirklich sehr gute Chancen. SK Kammer 1b hatte einen Lattenschuss, aber insgesamt hatten wir die besseren Möglichkeiten“, so Bammer. Zufriedenheit trotz verpasster Führung – das fasst die Stimmungslage gut zusammen.
Zur Statik des Spiels sagte der Coach: „In der 1. Halbzeit war aus meiner Sicht SK Kammer 1b leicht vorne, auch weil sie den einen oder anderen Spieler aus der Kampfmannschaft dabeihatten. In der 2. Halbzeit war zum Schluss mehr Ballbesitz auf unserer Seite.“ Bei ruhenden Bällen sieht er Handlungsbedarf: „Standardsituationen sind ein bisschen ein Problem bei uns. Wir haben nicht die größten Spieler – dadurch ist es bei gegnerischen Standards oft gefährlicher als bei unseren.“
Zum Charakter der Partie meinte Bammer: „Diesmal sind zwei sehr junge Mannschaften aufeinandergetroffen. Wir waren fast mit einer U18 unterwegs, Kammer ebenfalls sehr jung. Da stand klar das Spielerische im Vordergrund.“ Ein Sonderlob ging an den Referee: „Der Schiedsrichter war in dieser Saison mit Abstand der Beste. Es gab keine strittigen Entscheidungen, für beide Seiten sehr fair gepfiffen. Großes Lob!“
Taktisch sah Bammer sein Team nach der Pause im Vorteil: „Wir wussten, wenn wir die 1. Halbzeit gut überstehen, gehört uns eher die 2. Halbzeit, zumal bei SK Kammer 1b der eine oder andere Spieler aus der Kampfmannschaft ausgewechselt wird. Wir haben mit unseren jungen Spielern weitergespielt, und auch die Eingewechselten hielten das Niveau – wir waren jederzeit präsent und haben ein gutes Spiel gemacht.“ Mit Blick nach vorn bleibt der Fokus klar: „Wir werden voraussichtlich mit nahezu der gleichen Mannschaft antreten. Der nächste Gegner ist eher körperbetont, wir werden nicht viel ändern. Wir wollen unseren jungen Spielern Einsatzminuten geben – und unser Ziel ist es, wieder zu null zu spielen.“