Der Tenor von Kustrim Dauti nach dem Heimerfolg des ATSV Timelkam gegen ASKÖ Ebensee ist klar: „Diesmal war das Glück auf unserer Seite – wir haben das 1:0 gemacht und gewonnen. Wir wussten, dass Ebensee körperbetont spielt.“ Sein Team tat sich zunächst schwer, ehe Umstellungen griffen und die Partie kippte. „Ebensee war in der ersten Halbzeit stärker, wir haben nicht richtig ins Spiel gefunden. Nach der Pause haben wir ein bisschen umgestellt, wollten Fußball spielen, sind besser reingekommen und zu Chancen gekommen.“ In der 2. Klasse Süd entwickelte sich ein zähes, intensives Duell, das von Phasen und Zweikämpfen lebte – am Ende setzte Timelkam den entscheidenden Nadelstich.

Foto von Alfonso Scarpa auf Unsplash
Zur Pause stand es 0:0. Dauti ordnet ein: „In der ersten Halbzeit hatten wir fast keine Chancen, Ebensee war besser drin und hatte eine Möglichkeit, die unser Torwart gut pariert hat.“ Nach dem Seitenwechsel erhöhte Timelkam den Druck und kam zu mehreren Möglichkeiten. In der 55. Minute stellte Altin Lesko auf 1:0. Kurz darauf bot sich die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen – Rageb Alahmad verpasste knapp, sodass es beim knappen Vorsprung blieb. Danach stand Timelkam gefestigt und verteidigte die Führung konsequent.
Das Spiel war von intensiven Zweikämpfen geprägt. „Wir wussten, dass Ebensee zweikampf- und körperbetont spielt. Unter Druck ist das schwierig, aber wir haben gut dagegengehalten und über neunzig Minuten stark mitgespielt“, so Dauti. Bei ruhenden Bällen blieb es eng: „Ebensee hatte ein paar Freistöße, da ist nichts Tragisches passiert – unser Torwart war zur Stelle. Wir hatten auch einen Freistoß, der leider an die Latte ging.“ In der 75. Minute sah Simon Hörmandinger (Ebensee) Rot – Timelkam brachte die Schlussphase in Überzahl abgeklärt über die Zeit.
Dauti betonte, dass die Ausgangslage nicht einfach war: „Wir hatten ein paar Ausfälle, das wussten wir im Vorhinein, und haben einige Junge spielen lassen. Das war in Ordnung, und wir sind froh, dass wir die neunzig Minuten gut rübergebracht haben.“ Für die nächsten Partien sieht der Sektionsleiter eine Basis: „Vier Leute fehlen – das ist immer schwierig –, aber ich bin stolz auf die Jungs, die nachkommen und ihre Chance nutzen. Wir bauen darauf auf, wollen Fußball spielen und angreifen. Von Spiel zu Spiel schauen.“ Abschließend findet Dauti anerkennende Worte für den Gegner: „Ebensee ist eine gute Mannschaft, sie haben stark gespielt, ihre Chancen aber nicht genutzt – und wir hatten Gott sei Dank einmal das Glück auf unserer Seite.“