Im Auswärtsduell bei SV Grün-Weiß Zell am Pettenfirst zeigte sich Laszlo Major, Trainer des TSV Timelkam, nach einer zähen, von wenig Raum geprägten Partie zufrieden. Er sah sein Team als die klar bessere Mannschaft: „Wir waren die bessere Mannschaft, wir haben die ganze Zeit Fußball gespielt und 90 Minuten konsequent auf das Tor gespielt.“ Zur Pause stand es 0:0 – auch, weil seine Elf in der 1. Halbzeit einen Elfmeter vergab. Die Gastgeber verteidigten sehr tief und ließen kaum Chancen zu. In der intensiven Schlussphase sah Bastian Deisenhammer Rot. Am Ende jubelte Timelkam in der 2. Klasse Süd über einen verdienten 2:0-Auswärtssieg.

Image by Phillip Kofler from Pixabay
Der Start war holprig: „Von Beginn an war es schwer, wir hatten wenig Platz und kaum Raum“, bilanzierte Major. Taktisch prägte ein tief stehender Gegner das Bild, wodurch sein Team viel Ballbesitz hatte und permanent Lösungen finden musste. Trotz der engen Räume blieb die Spielidee erkennbar: „Wir haben geduldig gespielt und unseren Fußball durchgezogen.“
Im ersten Durchgang blieb der Ertrag aus – auch wegen eines vergebenen Strafstoßes. Standardsituationen prägten die Partie, ohne dass die Hausherren zu klaren Möglichkeiten kamen: „Wir haben dem Gegner über die gesamte Spielzeit kaum Chancen zugelassen.“ Eigene ruhende Bälle brachten Gelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben. Nach der Pause erhöhte Timelkam den Druck merklich und blieb konsequent auf Torjagd.
Die Intensität nahm zum Ende hin zu. „Einige Aktionen waren sehr hart vom Gegner“, so Major. In der 87. Minute sah Bastian Deisenhammer die Rote Karte. Kurz darauf fiel die Entscheidung: In der 92. Minute traf zunächst Gergö Olajos zum 1:0 aus Timelkamer Sicht, zwei Minuten später stellte Mark Major auf 2:0. Majors Fazit: „Es kann immer besser werden, aber heute war es verdient. Wir müssen am Boden bleiben und weiterarbeiten.“ Zudem ist er überzeugt: Auf einem größeren Feld kommt der eigene Aufbau noch besser zur Geltung.