Trotz einer mutigen Anfangsphase blickte Union Raika Regau nach dem 0:2 gegen FC Altmünster in der 2. Klasse Süd auf einen Abend mit klaren Erkenntnissen: mehr Ballkontrolle bei den Gästen, viel Gegenwehr der Hausherren und ein sehr junger Regauer Kern. Trainer Robert Engl zog ein nüchternes Fazit, betonte den Positivkurs und würdigte den souveränen Tabellenführer – das Ergebnis ordnete er hinter Intensität, Reife und Entwicklung ein.

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Trainer Robert Engl fasste die Anfangsphase so zusammen: „In den ersten dreißig Minuten waren wir taktisch sehr diszipliniert, sind gut gestanden und haben wenig zugelassen.“ Den Moment der Wende beschrieb er ebenso klar: „Dann unterlief uns ein Fehlpass in die Mitte – daraus fiel das 0:1 durch Mateo Mecir nach einer schön herausgespielten Aktion.“ In Minute 35 stellte Mateo Mecir auf 0:1, mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste den nächsten Nadelstich: Tobias Laska erhöhte in der 57. Minute auf 0:2. Engl ordnete die Kräfteverhältnisse unmissverständlich ein: „Insgesamt hat Altmünster das Spiel kontrolliert und mehr Ballbesitz gehabt. Wir haben uns gut dagegengestemmt und alles versucht, aber Altmünster war einfach deutlich besser.“
„Wir haben mit einer sehr, sehr jungen Mannschaft gespielt. Es waren wieder sehr viele sehr junge Spieler in der Startelf und im Kader. Für diese haben wir die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt“, erklärte Engl. Die Unterschiede in den Duellen waren dennoch spürbar: „Wir haben voll dagegengehalten, aber natürlich körperliche Defizite gehabt. Altmünster hat sehr große, sehr robuste Spieler!“ Besonders hob er den Unterschiedsspieler der Gäste hervor: „Bei Altmünster war definitiv der Spielertrainer Richard Veverka das Um und Auf der Mannschaft; er hat dort stark gespielt und ist für mich der Mann des Spiels.“ Mit Blick nach vorne blieb Engl konstruktiv: „Wir nehmen mit, dass wir viel weiterarbeiten müssen und uns deutlich verbessern, wenn wir tatsächlich aufsteigen wollen. Wir werden jetzt auch nicht alles schlechtreden, sondern sehr positiv bleiben. Wir haben heute gegen einen souveränen Tabellenführer Altmünster 0:2 verloren. Da muss man Altmünster recht herzlich gratulieren – sie waren klar die bessere Mannschaft.“