Im Spiel der 2. Klasse Süd zwischen TSV Timelkam und SPG Grünau/Pettenbach 1b zeigte sich Trainer Patrick Bammer nach einer souveränen Vorstellung seiner Elf hochzufrieden. Er sprach von klarer Überlegenheit über die gesamte Spielzeit, einer disziplinierten, extrem jungen Mannschaft und einem klaren Plan mit langen Bällen. Sein Fazit: starke Kollektivleistung, zwei Alutreffer, nur eine heikle Elfer-Szene für den Gegner – doch zwei Verletzungen dämpften die Freude.

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Aus Trainersicht war die Statik eindeutig: Sein Team war über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, ließ defensiv nahezu nichts zu und erarbeitete sich deutlich mehr Möglichkeiten. „Wir hatten auch zwei Lattenschüsse“, so Bammer. Besonders prägend blieb für ihn, dass der Gastgeber in Hälfte eins kaum zur Geltung kam: Die einzige nennenswerte Szene war ein strittiger Elfer für Timelkam – abgesehen davon kamen die Hausherren vor der Pause zu keiner echten Torchance.
Die Vorgabe war klar: Das Mittelfeld mit langen Bällen überbrücken, weil Timelkam dort starke Akteure hat. Früh mussten die Gastgeber nach Rot für Sebastian Kastinger (11.) in Unterzahl agieren. Unmittelbar vor der Pause stellte Christoph Klinger (45.) auf 1:0. Nach dem Seitenwechsel sorgte Ben Zehetner binnen vier Minuten für die Entscheidung: In der 53. Minute erhöhte Ben Zehetner auf 2:0, in der 57. Minute legte Ben Zehetner das 3:0 nach. Grünau/Pettenbach 1b agierte abgeklärt, nutzte die Räume hinter der Kette und blieb vor dem Tor eiskalt.
Der Trainer hob die Reife seiner ausgesprochen jungen Elf hervor: „Zum Schluss standen acht Spieler der U18 am Feld, die wirklich ihr Herz und ihre Leidenschaft am Platz gelassen haben.“
Überschattet wurde der Auswärtssieg von zwei Verletzungen. Besonders bitter: Stürmer Timo Kührer in der 44. Minute und Innenverteidiger Manuel Maier musste in der 70. Minute angeschlagen vom Feld.
Für die kommenden Wochen bleibt der Kurs unverändert: „Wir schauen von Spiel zu Spiel und wollen unseren jungen Spielern möglichst viele Minuten geben. Die Ausbildung steht im Vordergrund – das Ergebnis ist für mich zweitrangig.“