Spielberichte

SV Grün-Weiß Zell am Pettenfirst – Co-Trainer Wolfgang Kaltenbrunner: „Gemeinsam durch das Tal“

Gschwandt 1b
SV Zell/Pettenfirst

Bei der Partie zwischen Union Gschwandt 1b und SV Grün-Weiß Zell am Pettenfirst in der 2. Klasse Süd schildert Wolfgang Kaltenbrunner, Co-Trainer der Gäste, eine intensive und faire Begegnung. Sein stark ersatzgeschwächtes Team setzte den Matchplan über weite Strecken um, scheiterte jedoch an der Effizienz im Abschluss. Er verweist auf die Qualität erfahrener Gegenspieler, lobt den geschlossenen Auftritt seiner Mannschaft und bleibt trotz des Rückschlags kurz vor der Pause sowie einer dünn besetzten Bank zuversichtlich: „Wir müssen gemeinsam als Mannschaft durch das Tal, und es kommen auch wieder die Sonnenseiten des Lebens. Da bin ich mir sicher.“

Abstoß: Nahaufnahme auf Ball und Schuhe

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Erste Hälfte: dicht, intensiv – und der Stich vor der Pause

„In der ersten Halbzeit war es ein sehr gutes Spiel unserer Mannschaft“, bilanziert Kaltenbrunner. „Wir wollten hinten dichtmachen und haben wenige Chancen zugelassen.“ Chancen gab es auf beiden Seiten, doch kurz vor der Pause kippte das Momentum: In Minute 45 traf Nedim Rizvanovic zum 0:1 aus Sicht des SV Grün-Weiß Zell am Pettenfirst – mit diesem 0:1 ging es in die Kabinen. 

Nach dem Seitenwechsel: mehr Ball, weniger Luft

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Zell am Pettenfirst den Ballbesitz und suchte mutig den Weg nach vorne. Die Gastgeber aber setzten die nächsten Stiche: Dominik Tober stellte in Minute 48 auf 0:2, Stefan Tiefenthaler legte in Minute 54 zum 0:3 nach. Kaltenbrunner hob dennoch die Intensität und Fairness hervor: „Es wurde sehr intensiv gearbeitet, alles blieb im fairen Rahmen.“ Gleichzeitig sei der personelle Unterschied spürbar gewesen: Gschwandt konnte mit mehreren Spielern mit Oberösterreich-Liga-Erfahrung beginnen und auf der Bank auf frische Kräfte zurückgreifen, während bei den Gästen die Bank sehr knapp besetzt war. „Da sieht man auch den Unterschied, was solche Spiele ausmachen können.“ Insgesamt ordnete er das Duell phasenweise offen ein.

Manko Chancenverwertung, aber großer Zusammenhalt

Taktisch sah Kaltenbrunner vieles bestätigt: „Im Großen und Ganzen wurden die Vorgaben erfüllt.“ Was fehlte, war die Konsequenz vor dem Tor: „Aus unseren Möglichkeiten müssen wir das eine oder andere Tor machen.“ Den verdienten Anschluss erzielte Florian Wenninger in Minute 77 zum 1:3, am Resultat änderte das jedoch nichts mehr. Trotz zahlreicher Ausfälle – mit sehr junger Bank und Akteuren ohne Matchpraxis – fand der Co-Trainer klare Worte des Lobes: „Ich möchte meiner Mannschaft gratulieren, auch wenn wir keinen Punkt gemacht haben.“ 

2. Klasse Süd: Gschwandt 1b : Zell am Pett. - 3:1 (1:0)

  • 77
    Florian Wenninger 3:1
  • 54
    Stefan Tiefenthaler 3:0
  • 48
    Dominik Tober 2:0
  • 45
    Nedim Rizvanovic 1:0