Der 2. Klasse Süd-Sonntag brachte dem ATSV Timelkam einen 2:0-Heimsieg gegen die SPG Grünau/Pettenbach 1b. Nach einer torlosen ersten Hälfte entschieden Alexander Oberperfler (55.) und der junge Adin Cavkusic (90.) die Partie. Sektionsleiter Kustrim Dauti sprach von einem verdienten Erfolg und lobte neben seinem kompakten Team auch den starken Gäste-Keeper sowie eine tadellose Schiedsrichterleistung. „Für mich haben wir das Spiel verdient gewonnen“, hielt Dauti nach einer reifen Vorstellung seiner Mannschaft fest.

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Die ersten 45 Minuten waren eher abtastend, beide Seiten suchten zwar den Abschluss, doch zwingend wurde es kaum – zur Pause stand es folgerichtig 0:0. „In der ersten Halbzeit ist es hin und her gegangen, ohne wirklich große Chancen. Es war warm, aber es war jetzt nicht dramatisch torgefährlich“, beschrieb Kustrim Dauti die Auftaktphase. Aus seiner Sicht war klar, wohin die Reise geht: „Wer das erste Tor schießt, gewinnt das Spiel.“ Nach dem Seitenwechsel schob Timelkam an, suchte konsequenter den Weg nach vorne und bekam in der 55. Minute die ersehnte Führung. Torschütze war Alexander Oberperfler – und wie: „Das Tor von Alex Oberperfler war wunderschön: eine scharf geschossene Flanke, er nimmt mit der Brust und setzt den Seitfallzieher genau ins Kreuzeck“, schwärmte Dauti. Der Treffer passte zum veränderten Bild: Timelkam hatte nun mehr vom Spiel, blieb am Drücker und kontrollierte weite Strecken der zweiten Hälfte.
Nach dem 1:0 öffneten sich Räume, und Timelkam hätte die Partie früher zumachen können. „Wir hätten das 2:0, 3:0, 4:0 machen können, aber es wollte nicht“, ärgerte sich Dauti nur kurz – denn der Grund lag auch beim Gegenüber: „Der Tormann von Pettenbach war sehr, sehr stark, hat sehr gut gehalten.“ So blieb es spannend, bis in der Schlussphase der Deckel endgültig drauf war. In der 90. Minute traf Adin Cavkusic zum 2:0 und stellte den Heimsieg sicher. Der Sektionsleiter hob den Torschützen besonders hervor: „Zum Schluss macht Adin Cavkusic das 2:0. Er ist erst 17, sehr fleißig. Hut ab.“ Für Dauti passte das Gesamtbild: „In der zweiten Halbzeit haben wir mehr für die Offensive gemacht und somit verdient gewonnen.“ Ein Arbeitssieg, den sich Timelkam mit Einsatz und Konsequenz verdiente.
In seiner Analyse rückte Dauti die Geschlossenheit in den Mittelpunkt: „Wir sind hinten gut gestanden, vorne gut gestanden. Das Mittelfeld hat gut gespielt. Es war kompakt, mit der gesamten Mannschaft bin ich sehr zufrieden.“ Trotzdem blieb der Blick ehrlich: „Verbesserungspotenzial gibt es im Umschaltspiel, und wir müssen gegen den Ball noch besser mitarbeiten.“ Auch den Gegner schätzte er fair ein: „Grünau/Pettenbach hat eine gute Offensive, viele junge Burschen, die gut Fußball spielen. Sie kämpfen brav, laufen – das passt.“ Besonders positiv fiel ihm die Spielleitung auf: „Der Schiedsrichter war top, auch der Linienrichter der Gäste sehr korrekt. Großes Lob.“ Angesichts einiger Ausfälle im eigenen Kader freute sich Dauti zudem über couragierte Auftritte der jungen Timelkamer.
In der Tabelle bringt der Dreier wichtige Zähler: Timelkam hält nach Runde 21 bei 22 Punkten auf Rang zehn, Grünau/Pettenbach 1b bei 27 Zählern auf Platz acht – ein Sieg, der Selbstvertrauen für die nächsten Wochen gibt.