In der 2. Klasse Süd hat der SK Polar Neukirchen/Aaltmünster am Sonntagnachmittag gegen die SPG Grünau/Pettenbach 1b einen 3:1-Heimsieg gefeiert. Nach einem frühen Rückstand drehte der Tabellenführer die Partie noch vor der Pause und legte in der Nachspielzeit den dritten Treffer nach. Neo-Trainer Ismir Jamakovic sah den Schlüssel nicht nur im Ergebnis, sondern vor allem darin, "dass wir die Aggressivität des Gegners angenommen haben".

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Für Neukirchen begann die Partie zunächst mit einem Dämpfer. Bereits in der 4. Minute traf Florian Fekete zur Führung für die Gäste, nachdem Jamakovic von einem individuellen Fehler seiner Mannschaft sprach. Der Trainer machte aber sofort klar, dass dieses 0:1 sein Team nicht aus der Bahn geworfen habe. "Das war für uns nicht wirklich ein Schock", sagte er nach dem Spiel. Vielmehr habe seine Mannschaft von Beginn an ein gutes Gefühl gehabt und die Partie angenommen. Diese Reaktion zeigte sich auch am Spielstand: In der 16. Minute stellte Thomas Altmaninger auf 1:1, und nur vier Minuten später legte Michael Pesendorfer das 2:1 nach. Für Jamakovic war genau diese Phase ein Beleg dafür, dass seine Mannschaft trotz des frühen Rückschlags bei sich blieb und den eigenen Plan nicht verlor.
Gerade die erste Halbzeit gefiel dem Trainer besonders gut. Jamakovic sprach von einem attraktiven Spiel für die Zuschauer, in dem die Gäste wie erwartet aggressiv, bissig und lauffreudig auftraten. Umso wichtiger war für ihn, dass seine Mannschaft dagegenhielt und sich auf diese Art Fußball einließ. "Der wichtigste Moment war überhaupt, dass wir das Spiel von Anfang an angenommen haben", sagte er. Nach dem Ausgleich und der schnellen Führung sah er sein Team dann richtig im Spiel. Neukirchen habe, so der Coach, "befreit aufspielen" können und dabei mit schönen Kombinationen und gutem Kurzpassspiel gezeigt, "dass viel Qualität in uns steckt". Mit dem 2:1 zur Pause hatte sich diese starke Phase auch auf der Anzeigetafel niedergeschlagen.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel aus Sicht der Gastgeber etwas weniger klar. Jamakovic sprach offen an, dass seine Mannschaft "nicht mehr so zwingend und attraktiv" aufgetreten sei wie noch vor der Pause. Ganz ohne Möglichkeiten blieb der SK Neukirchen aber nicht, denn laut dem neuen Trainer gab es dennoch "zwei, drei hundertprozentige Chancen", die ungenutzt blieben. Dadurch blieben die Gäste im Spiel und wurden vor allem mit langen Bällen immer wieder gefährlich. Umso mehr hob Jamakovic danach das Abwehrverhalten hervor: "Richtig gut funktioniert hat wirklich das Abwehrverhalten." Besonders Michael Lüftinger stellte er mit einer "herausragenden Leistung" heraus, auch Martin Hauk habe "meiner Meinung nach fehlerlos gespielt". Ganz entschieden war die Partie schließlich erst in der Nachspielzeit, als Noel Bajnok zum 3:1 traf. Damit machte Neukirchen den Heimsieg endgültig fix und bleibt nach neun Runden mit 25 Punkten an der Tabellenspitze.