Ein Nachmittag wo für Stroheim ein Punkt höchst verdient gewesen wäre: Für Johann Grabner, Co-Trainer von Union Stroheim, spiegelte das Duell in der 2. Klasse West-Nord gegen Union Raika Enzenkirchen vor allem eine verpasste Chance wider. „Ein Unentschieden wäre für Stroheim höchst verdient gewesen.“ Nach frühem Rückstand erlebte er ein Spiel mit zwei Gesichtern – vor der Pause Vorteile für Enzenkirchen, danach klare Dominanz seiner Elf. Stroheim glich zum 2:2 aus (Torschütze: Tobias Hehenberger, 52.), besaß auch die Riesenchance auf die Führung und kassierte später einen unglücklichen Gegentreffer (Eigentor: Samuel Jenner, 80.).

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Vor der Pause sah Grabner den Gegner „eher etwas besser“, effizient bei zwei Standarts – eine davon ein Eckball und ein Weitschuss. Nach dem Seitenwechsel zog Stroheim das Spiel an sich: „Mit unveränderter Aufstellung. Taktisch hat der Trainer vorgegeben, dass die Mannschaft noch intensiver spielt und den Gegner noch mehr unter Druck setzt. Das ist uns sehr gut gelungen – wir haben aus einem 0:2 für Enzenkirchen (Torschützen: Fabian Jankowski (16.), Tomas Jonas (22.)) ein 2:2 gemacht.“ Für ihn kippte auch der Ballbesitz: „Die zweite Halbzeit ist zu 100 Prozent an Stroheim gegangen. In der zweiten Halbzeit hat Enzenkirchen wenig bis gar keine Möglichkeiten gehabt, wir hatten einige Großchancen – zwei haben wir verwertet, die beste haben wir leider danebengesetzt.“ Den Ausgleich zum 2:2 besorgte Tobias Hehenberger (52.).
Prägend waren Standards. Defensiv selbstkritisch meinte Grabner: „Da haben wir nicht unbedingt glücklich ausgesehen.“ Gleichzeitig erzielte auch Stroheim nach einer Ecke (Eigentor Penc) den Anschlusstreffer. Alle drei Tore erzielte Enzenkirchens aus ruhenden Bällen. Für Enzenkirchen trafen Fabian Jankowski (16.) zum 0:1 und Tomas Jonas (22.) Das 1:2 für Stroheim resultierte aus einem Eigentor von Vaclav Penc (37.) Tobias Hehenberger (52.) erzielte den verdienten Ausgleich zum 2:2. Das 2:3 resultierte aus einem Eigentor von Samuel Jenner (80.) – unmittelbar nachdem Stroheim die große Möglichkeit auf das 3:2 ausgelassen hatte.
„Grundsätzlich war’s ein technisch gutes Spiel, und alles im fairen Rahmen fasste Grabner zusammen. In der 78. Minute sah Tobias Grabner Gelb-Rot – die folgende Unterzahl erschwerte Stroheims Schlussoffensive so der Co-Trainer. Mit Blick nach vorn bleibt der Tenor auf Grund der Leistung in der zweiten Halbzeit positiv.