Spielberichte

SV Sparkasse Aschach an der Donau – Obmann Stefan Achleitner: „Mangelnde Chancenauswertung führte zu 0:2-Niederlage in Grieskirchen“

Grieskirchen Juniors
SV Aschach/Donau

Nach dem Duell des SV Grieskirchen Juniors mit dem SV Sparkasse Aschach an der Donau in der 2. Klasse West-Nord ordnet Stefan Achleitner die Partie nüchtern ein. Er spricht von einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit wenigen Torszenen und einer zweiten Hälfte, in der die Hausherren das Heft übernahmen. Zwei Standards wurden aus Aschacher Sicht teuer; dennoch überwiegen Respekt für den Gegner, Lob für die souveräne Leitung und ein klarer Blick nach vorne.

Ball am Spielfeld bei Sonnenuntergang

Foto von Markus Spiske bei Pexels

Augenhöhe vor der Pause

Die Anfangsphase war ein Duell auf Augenhöhe. „Wir waren in der ersten Halbzeit ebenbürtig“, so Achleitner. Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, auch im Ballbesitz gab es keinen großen Unterschied. Aschach setzte vor dem Seitenwechsel die auffälligeren Nadelstiche und traf zweimal Aluminium. Folgerichtig ging es mit 0:0 in die Pause – ein Zwischenstand, der den knappen Verlauf gut widerspiegelte.

Standards als Schlüssel – Grieskirchen schlägt nach der Pause zu

Nach Wiederanpfiff legten die Juniors zu und wurden spielbestimmend. Genau in dieser Phase entschieden Standards die Richtung: Aschach verlor bei zwei ruhenden Bällen die Ordnung. In der 52. Minute stellte Jakob Schindler auf 0:1 aus Aschacher Sicht, in der 60. Minute erhöhte Johannes Leibetseder auf 0:2. Aschach hielt dagegen, der Torhüter parierte sogar einen Elfmeter samt Nachschuss bravourös. In der 95. Minute bot sich nochmals eine gute Möglichkeit – am Ende blieb es jedoch bei der 0:2-Niederlage, die Achleitner „in der Höhe verdient“ akzeptierte.

Dünne Personaldecke, klare Linie – und viel Anerkennung für den Gegner

Auch die Ausgangslage erklärt den Verlauf: Kapitän und Spielmacher Argjent Gashi fehlte nach der fünften gelben Karte gesperrt, zudem war ein weiterer Stammspieler urlaubsbedingt nicht dabei. „Wir mussten drei Spieler aus der Reserve hochziehen“, berichtet Achleitner, der dem Trainerteam dennoch ein gutes Zeugnis ausstellt. Besonders positiv hob er den jungen Mirlind Gashi hervor, der erstmals als Außenverteidiger agierte und seine Sache sehr ordentlich machte. Der Schlussmann glänzte beim gehaltenen Strafstoß inklusive Nachschuss. Insgesamt war es ein faires Match, das der Unparteiische souverän leitete. Für die Juniors fand Achleitner anerkennende Worte: eine sehr junge, gut ausgebildete Truppe, die in dieser Liga zu den Besten zähle. Passend dazu betont er Aschachs eigenen Weg: „Wir setzen auf Eigenbauspieler und kommen ohne Legionäre aus – das ist für uns der richtige Kurs.“ Der Blick richtet sich bereits nach vorne: „Wir peilen bis Saisonende das Mittelfeld Richtung oberes Drittel an“, so Achleitner. Nächster Fixpunkt ist das Derby gegen die Nachbarn aus Hartkirchen.

2. Klasse West-Nord: Grieskirchen Jr : Aschach/D. - 2:0 (0:0)

  • 60
    Gabriel Leibetseder 2:0
  • 52
    Jakob Schindler 1:0