Spielberichte

SV Sparkasse Aschach an der Donau – Trainer Ramadan Cahani: "Verdienter 3:0-Sieg – das Kollektiv hat überzeugt"

SV Aschach/Donau
Union St. Willibald

Im Duell des SV Sparkasse Aschach an der Donau gegen Union Guschlbauer St. Willibald in der 2. Klasse West-Nord ordnete Trainer Ramadan Cahani die Partie klar ein: Das 3:0 spiegle die Leistung seiner Mannschaft wider – geprägt von frühem Druck, kühlem Kopf vom Punkt und einer spürbar positiven Kulisse. Rückschläge wie ein aberkanntes Tor steckte sein Team weg; für Cahani blieb das Kollektiv der Schlüssel.

Spieler steht mit einem Fuß auf einem Ball

Foto von Jonathan Ward auf Unsplash

Früher Druck, verdienter Verlauf

„Das war gerecht. Wir haben es uns verdient“, bilanzierte Cahani und beschrieb eine druckvolle Anfangsphase: In der ersten halben Stunde erspielte sich Aschach vier oder fünf Chancen, nutzte jedoch nur eine. In Minute 15 stellte Argjent Gashi auf 1:0, zur Pause blieb es beim 1:0. Die Mischung aus Dominanz und Geduld prägte den Auftakt: klare Möglichkeiten, ein frühes Tor – und das Gefühl, dass sogar mehr drin gewesen wäre. Aschach blieb fokussiert, setzte den Gegner früh unter Druck und suchte konsequent den direkten Weg nach vorne, ohne in Hektik zu verfallen.

Entscheidende Pfiffe, akzeptierte Kanten

Den Unterschied in den Schlüsselmomenten benannte der Coach deutlich: Zwei Elfmeter waren sehr wichtig – beide wurden sicher verwandelt. „Der Schiedsrichter hat das super gesehen“, so Cahani, der die Entscheidungen ausdrücklich lobte. Eine frühe Szene blieb dennoch hängen: Ein Treffer von Bajram Berisha wurde aberkannt. „So ist Fußball“, kommentierte der Trainer und hob das schnelle Weitermachen hervor. Auch die Kulisse passte: „Die Stimmung war super.“ Entscheidungen annehmen, Chancen nutzen, den nächsten Moment greifen – dieser Ansatz trug das Team durch das Spiel.

Kollektiv vor Köpfen, Ausblick

Auf die Frage nach einem herausragenden Einzelspieler lenkte Cahani sofort aufs Wir: „Wir haben als Mannschaft überzeugt. Ich kann keinen herausheben, ich muss alle loben.“ Der Blick nach vorne bleibt entsprechend: weiter dranbleiben, auch bei ausgelassenen Chancen nicht nachlassen – und am Ende konsequent vollstrecken. Im zweiten Durchgang stellte Alban Duraku mit Treffern in der 56. Minute zum 2:0 und in der 60. Minute zum 3:0 die Weichen endgültig auf Sieg. Die Botschaft des Trainers blieb durchgängig dieselbe: Ruhe bewahren, an die eigene Linie glauben und als Einheit auftreten – genau so, wie es an diesem Tag zu sehen war.

2. Klasse West-Nord: SV Aschach : St. Willibald - 3:0 (1:0)

  • 60
    Alban Duraku 3:0
  • 56
    Alban Duraku 2:0
  • 15
    Argjent Gashi 1:0