Beim Auswärtsspiel der 2. Klasse West-Nord zwischen dem SV Bad Schallerbach 1b und dem SV Sparkasse Aschach an der Donau beschreibt Ramadan Cahani einen Nachmittag, der von einem Schockstart, wenigen eigenen Chancen und der spürbaren Überlegenheit der Gastgeber geprägt war. Er spricht von einem frühen Nackenschlag und davon, dass sein Team danach den Kopf hängen ließ, lobt zugleich die starken Flügel des Gegners und verweist auf Ausfälle und angeschlagene Spieler.

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Mit dem ersten Angriff geriet Aschach in Rückstand: In der 1. Minute traf Mihajlo Mackic zum 0:1, die Gäste verloren spürbar den Halt. Nach 14 Minuten legte Venhar Jashari das 0:2 nach – der Ton für eine einseitige erste Hälfte war gesetzt. Zur Pause lag Aschach 0:2 zurück. Auf den Flügeln entfachten die Gastgeber viel Druck: „Die zwei Flügelspieler in der ersten Halbzeit waren sehr gut. Die haben uns auf Trab gehalten.“
Aschach fand lange kaum ins Spiel. „Ehrlich gesagt hatten wir nicht viele Chancen und der Gegner war uns überlegen.“ Erst in Minute 86 keimte späte Hoffnung auf: Argjent Gashi verkürzte auf 1:2. Mehr war nicht drin – die Kontrolle der Gastgeber blieb über weite Strecken bestehen, auch weil der frühe Doppelschlag den Rhythmus und die Zuordnung der Gäste aus dem Gleichgewicht gebracht hatte.
In seiner Bilanz spart Cahani nicht mit Klartext: „Das Ergebnis war gerecht. Wir haben an diesem Tag eine schwache Leistung hingelegt.“ Er verweist zugleich auf die angespannte Situation im Kader: „Wir haben ein paar Verletzte und nicht ganz fitte Spieler. Das merkt man.“ Dass frühe Gegentreffer besonders schmerzen, hatte er bereits erläutert; der Auftritt in Bad Schallerbach bestätigte diese Einschätzung, zumal es nach dem Blitzstart schwer fiel, zurück in Struktur und Überzeugung zu finden.