Spielberichte

Jürgen Sageder (Trainer UFC Eferding 2): "Wir waren effizienter vorm Tor"

SV Aschach/Donau
UFC Eferding 2

In der 2. Klasse West-Nord holte der SV Sparkasse Aschach an der Donau gegen den UFC Eferding 2 keine Punkte: 1:3 hieß es nach 90 Minuten in Runde 22. Eferding legte früh vor, ließ sich vom Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen und stellte schon vor der Pause die Weichen. Trainer Jürgen Sageder freute sich über die Effizienz seines Teams vor dem Tor: "Der Unterschied war heute die Effizienz. Wir haben unsere Chancen gut herausgespielt und drei Tore gemacht."

Fußball liegt im Tornetz

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Eferding legt früh vor und antwortet zweimal noch vor der Pause

Eferding 2 begann mutig und mit klarer Marschroute. "Wir sind sehr gut in die Partie gestartet und wollten von Anfang an Druck ausüben", sagte Jürgen Sageder. Der Plan griff schnell: Nach zwölf Minuten schob Mario Litzlbauer zum 0:1 ein. Aschach ließ sich davon nicht beirren und kam in Minute 23 durch Argjent Gashi zum Ausgleich. Die Gäste hatten aber die richtige Antwort: Über rechts brachte Michael Steininger eine präzise Flanke, die im Strafraum direkt verwertet wurde – das 1:2 durch Shpeart Behra (34.). Nur vier Minuten später legte Eferding nach: Valmir Hoti traf per direktem Freistoß aus rund 25 Metern zum 1:3 (38.). "Der Freistoß von Valmir Hoti war ein Bombenschuss, genau ins Eck", grinste Sageder. Mit dieser Führung ging es in die Kabinen.

Nach der Pause steht Eferding stabil – Aschach drückt, findet aber kein Durchkommen

Im zweiten Durchgang drehte Aschach an der Intensitätsschraube, hatte mehr Ballbesitz und schob die Partie phasenweise tief in die Eferdinger Hälfte. Die Gäste stellten in der Halbzeit etwas nach und setzten auf Kompaktheit vor der Abwehr. "Das Ziel war, das 3:1 über die Zeit zu bringen. Die Viererkette und die zwei Sechser haben das sehr gut gemacht, wir haben nichts mehr zugelassen", erklärte Sageder. Auch der junge Schlussmann bekam ein Lob mit: "Unser Tormann mit seinen erst 15 Jahren hat wieder sehr gut gehalten." Der Coach gab Aschach fair Kredit für eine starke zweite Hälfte: "In der zweiten Halbzeit war Aschach die bessere Mannschaft, ehrlich muss man sein. Aber wir haben gut verteidigt und sie waren vor dem Tor nicht effizient genug."

Effizienz, Kollektiv und ein fairer Auftritt – Sageders Fazit nach dem 1:3

In seinem Fazit blieb der Eferdinger Trainer bei der Kernbotschaft: "Der Unterschied war heute die Effizienz. Wir haben die Situationen gut herausgespielt und waren vorm Tor kaltschnäuziger." Dazu passten die drei sauber verwerteten Chancen im ersten Abschnitt durch Mario Litzlbauer, Shpeart Behra und den Freistoß von Valmir Hoti. Die Basis für den Auswärtssieg sah Sageder aber in der gemeinsamen Arbeit über 90 Minuten: "Es war eine mannschaftlich geschlossene Leistung, ein Lob an die ganze Mannschaft." Auch die Leitung des Unparteiischen fand Anerkennung: "Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung." In der Tabelle liegt Aschach mit 27 Punkten im gesicherten Mittelfeld, Eferding 2 hält bei 23 Zählern – umso wertvoller wirken diese drei Auswärtspunkte für das junge Team.

2. Klasse West-Nord: SV Aschach : UFC Eferding 2 - 1:3 (1:3)

  • 38
    Valmir Hoti 1:3
  • 34
    Shpeart Behra 1:2
  • 23
    Argjent Gashi 1:1
  • 12
    Mario Litzlbauer 0:1