In der 2. Klasse West-Nord hat sich die SPG Aschach-Donau/UFC Eferding 1b gegen die Union Raika Enzenkirchen mit 2:1 durchgesetzt. Entscheidend war nach Ansicht von Trainer Ramadan Cahani vor allem der starke Beginn der Gastgeber. „Die Anfangsphase war entscheidend, da waren wir dominierend“, sagte er nach dem Spiel und brachte damit jenen Abschnitt auf den Punkt, der den Heimsieg früh in die richtige Richtung gelenkt hat.

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Was Cahani im Gespräch mehrfach ansprach, war schon in den ersten Minuten deutlich zu sehen. Aschach/Eferding 1b erwischte den besseren Start, war sofort da und überraschte Enzenkirchen mit viel Zug zum Tor. Schon in der 6. Minute brachte Daniel Rötzer die Heimischen mit 1:0 in Führung, nur zwei Minuten später legte Liridon Berisha das 2:0 nach. Für den Trainer war genau dieser Beginn der Schlüssel zur Partie. „Wir haben die Gegner am Anfang überrascht und unsere zwei Tore gemacht“, sagte Cahani. Er betonte außerdem, dass seine Mannschaft in den ersten zehn Minuten gut gespielt, den Abschluss gesucht und sich mit zwei „schönen Toren“ belohnt habe. Zur Pause stand damit ein 2:0, das sich die Gastgeber in dieser starken Phase sauber erarbeitet hatten.
Mit dem Seitenwechsel änderte sich das Spiel aber spürbar, und genau diesen Punkt sprach Cahani offen an. Während seine Mannschaft die Partie vor der Pause mit dem frühen Doppelschlag auf ihre Seite gezogen hatte, kam Enzenkirchen danach deutlich besser hinein. „In der zweiten Halbzeit wurde der Gegner stärker“, sagte der Trainer nüchtern und beschrieb damit eine Entwicklung, die sich auch im Ergebnis widerspiegelte. In der 65. Minute verkürzte Fabian Jankowski auf 2:1 und machte die Begegnung wieder eng. Aus einer Partie, die für Aschach/Eferding 1b nach den ersten Minuten ideal gelaufen war, wurde damit ein Spiel, in dem die Gastgeber bis zum Ende arbeiten mussten. Cahani formulierte es knapp, aber eindeutig: Am Ende sei es „zum Glück“ beim 2:1 geblieben.
Neben der starken Anfangsphase hob der Trainer vor allem die Haltung seiner Mannschaft hervor, als das Spiel komplizierter wurde. „Dass alle gekämpft haben, obwohl wir uns nachher auch ziemlich schwergetan haben“, nannte Cahani als jenen Punkt, der ihm besonders wichtig war. Der Sieg lässt sich aus seiner Sicht also nicht nur mit den beiden frühen Treffern erklären, sondern auch damit, dass die Mannschaft in der schwierigeren zweiten Hälfte zusammengearbeitet hat. Gleichzeitig blieb er in seiner Einschätzung des Gegners fair und klar. „Bis auf den Anfang war der Gegner auch ziemlich gut“, sagte Cahani über die Union Enzenkirchen. Für Aschach/Eferding 1b sind es damit die ersten drei Punkte in dieser Saison. Nach zwei Runden hält die SPG nun bei drei Zählern, und die Partie hat deutlich gezeigt, wie wertvoll ein starker Start sein kann, wenn es später noch einmal eng wird.