Ein kampfbetontes, aber faires Duell prägte den Nachmittag in der 2. Klasse West zwischen Union Aspach-Wildenau und SK WIEHAG Altheim 1b. Der sportliche Leiter Stefan Reichinger sprach von einer insgesamt ausgeglichenen Partie, in der seine Mannschaft in den Schlüsselmomenten die entscheidenden Akzente setzte. Die Hausherren führten zur Pause 1:0 und erhöhten in einer schwierigeren Phase nach dem Seitenwechsel auf 2:0 – anschließend spielten sie den Vorsprung souverän nach Hause. Reichinger betonte die Dominanz vor der Halbzeit, verwies auf einen Treffer nach einem Eckball und hob die Kontrolle über weite Strecken hervor. Positiv fällt auch die Personallage aus: Die Startelf war vollständig, ein bis zwei Langzeitverletzte sollen im Laufe des Frühjahrs zurückkehren – insgesamt wirkt der Kader breit und belastbar.

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„Wir haben die erste Halbzeit sehr dominant gespielt und nach einem Eckball über den Abpraller das wichtige 1:0 erzielt. Das hat uns geholfen.“ In der Phase nach der Pause blieb Aspach-Wildenau nervenstark: „Und auch, dass wir in einer schwierigeren Phase das 2:0 gemacht haben, hat uns sehr gutgetan – danach haben wir es souverän heimgespielt.“ Die Treffer fielen zum 1:0 (17.) und 2:0 (73.) – Julian Sinnegger eröffnete, Marek Novak setzte nach.
Reichinger ordnete den Spielverlauf klar ein: „Meiner Meinung nach hatten wir in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz.“ Nach Wiederanpfiff steigerten sich die Gäste, ohne dass Aspach-Wildenau die Kontrolle verlor: „In der zweiten Halbzeit ist Altheim stärker aus der Kabine gekommen und hatte vielleicht ein bisschen mehr Ballbesitz, aber wir hatten eigentlich immer die Kontrolle über das Spiel.“ Dieses Gefühl der Kontrolle trug Aspach-Wildenau souverän durch heikle Phasen.
Individuelle Auszeichnungen standen nicht im Vordergrund: „Einen Spieler herauszuheben, würde ich nicht – wir waren als Kollektiv sehr stark.“ Taktische Detailbewertungen überließ er bewusst dem Trainerstab: „Das muss der Trainer entscheiden; in ihn habe ich vollstes Vertrauen.“ Gleichzeitig fand Reichinger anerkennende Worte für den Gegner: „Altheim war ebenfalls sehr stark.“ Gute Nachrichten gab es von der Personalseite: „Wir haben mit der Startelf gespielt. Wir haben ein bis zwei Langzeitverletzte, aber die sollten im Laufe des Frühjahrs zurückkommen.“ Die Ausgangslage wirkt damit stabil – und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft auffallend groß.