Im Duell der 2. Klasse West ließ der SV Schildorn zu Hause gegen Union Treubach/Roßbach nichts anbrennen und gewann 6:0 (3:0). Norbert Major traf fünfmal, einmal legte Marcel Rescheneder nach. Trainer Sebastian Strasser sprach von einem „eindrucksvollen Auftritt“ und sah seine Mannschaft „über 90 Minuten sehr druckvoll“. Mit zunehmender Spieldauer öffneten sich zusätzlich Räume, die Schildorn mit viel Tempo und sauberem Passspiel konsequent nutzte.

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Schildorn ging mit einem klaren Plan ins Spiel. „Unser Ziel war ganz klar, druckvoll mit Kombinationsspiel aufzutreten. Das haben wir über weite Strecken eindrucksvoll gezeigt. Fußballerisch waren wir im Vergleich zum Gegner auf einem ganz anderen Level“, erklärte Sebastian Strasser. Früh zahlte sich das aus: In Minute 13 stellte Norbert Major auf 1:0, neun Minuten später erhöhte er per Elfmeter auf 2:0 (22.). Treubach/Roßbach stand in der ersten Hälfte tief, lauerte auf Konter und suchte Nadelstiche. „Der Gegner ist in der ersten Halbzeit eher tief gestanden und hat versucht, über Kontersituationen zum Tor zu kommen“, so Strasser. Schildorn ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und blieb am Drücker: Major schnürte mit dem 3:0 (36.) schon vor der Pause seinen Hattrick. Mit dem 3:0 zur Pause waren die Weichen bereits gestellt, zumal Schildorn das Spiel klar im Griff hatte.
Treubach/Roßbach versuchte nach Wiederbeginn höher zu stehen. Genau das spielte den Hausherren in die Karten. „In der zweiten Halbzeit haben sie eher hoch verteidigt, dadurch haben wir viele Räume hinter der Kette gefunden und ausnutzen können“, beschrieb Strasser. Schildorn kombinierte weiter mit hohem Tempo und schraubte das Ergebnis in die Höhe: Marcel Rescheneder traf zum 4:0 (62.), ehe Major nur vier Minuten später seinen vierten Streich setzte (66.). In der Schlussphase machte der Torjäger mit dem 6:0 (81.) den Fünferpack perfekt. „Wir waren sehr gut im Spielaufbau, hatten hohes Tempo und eine starke Passschärfe. Das war entscheidend und hat den Gegner vor große Probleme gestellt“, so der Coach. Und er legte nach: „Wir waren über 90 Minuten sehr druckvoll. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können, wir haben am Ende ein paar Sitzer liegen lassen.“ Defensiv ließ Schildorn kaum etwas zu, die klaren Abläufe taten ihr Übriges.
Bei aller Offensivpower fand Strasser auch deutliche Worte für sein Fundament: „Top-Leistung heute von Thomas Reiter in der Innenverteidigung und natürlich mit dem Fünferpack von Norbert Major, sowie Momir Tuvaljevic in der Offensive, waren das I- Tüpfelchen. Insgesamt war es eine sehr geschlossene, starke Teamleistung.“ Den Gegner behandelte er respektvoll: „Treubach war ersatzgeschwächt, wir wissen aber, dass sie einen sehr guten Tormann haben.“ Die personellen Rückschläge hätten den Gästen allerdings zugesetzt, fand Strasser: „Am Ende war es klar.“ Zum Schluss richtete Strasser den Blick nach vorne: „Wir gehen jetzt ins letzte Spiel, hauen noch einmal alles rein und wollen drei Punkte holen. Dann schauen wir, wofür es reicht.“