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„Das 2:0 war der Knackpunkt“ – Pram feiert 5:1 in Waldzell

SV Waldzell
SV Pram

Ein starker Auftritt nach dem Seitenwechsel hat dem SV Europlan Pram in der 2. Klasse West einen klaren 5:1-Auswärtssieg beim SV Waldzell beschert. Zur Pause führten die Gäste knapp, nach dem schnellen 2:0 kippte die Partie endgültig in ihre Richtung. Sportchef Rainer Wöllinger erklärte: „Das 2:0 war der Knackpunkt.“ Danach nutzte Pram die Räume konsequent, traf noch dreimal und ließ erst in der Schlussminute den Ehrentreffer zu.

Fußball in Weiß-Rot auf Rasen

Foto von Torsten Dettlaff auf Pexels

Pram schlägt früh zu und legt nach der Pause eiskalt nach

Pram erwischte zwar einen ordentlichen Start, brauchte aber nicht lange, um zu merken, dass es in Waldzell kein Selbstläufer wird. „Die ersten fünfzehn Minuten waren in Ordnung. Dann sind wir ins Wanken gekommen, ein Ausgleich für Waldzell wäre verdient gewesen“, sagte Rainer Wöllinger. Er sprach auch von „Glück bei einem Lattentreffer“ der Gastgeber. In Minute 19 stellte Jacub Przybylko dennoch auf 0:1, mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kam der schnelle Doppelschlag: Erst erhöhte Amir Tarabic in der 55. auf 0:2, ehe Michael Christian Anzengruber fünf Minuten später das 0:3 nachlegte. Ein unglückliches Eigentor von Philipp Erhart machte kurz darauf das 0:4 (63.). Pram blieb bis zum Schluss effizient: Przybylko traf in der 87. zum 0:5, Matej Simun betrieb in der 90. Minute Ergebniskosmetik zum 1:5.

Selbstvertrauen zurück – Pram spielt nach dem 2:0 befreit auf

Warum die Partie nach der Pause so klar in eine Richtung lief, erklärte Wöllinger ohne Umschweife: „Das 2:0 war der Knackpunkt.“ Ab da spielten die Gäste befreit auf. „Die Tore drei und fünf waren schön herausgespielt. Man hat gemerkt, dass die Spieler wieder mehr Fußball gespielt haben“, so der Sportchef. Besonders gefiel ihm, dass sein Team nach dem zweiten Treffer die Szenen zu Ende spielte: „Wir haben die Situationen ausgespielt, sind auch im Eins-gegen-eins durchgekommen.“ Dieses Mehr an Mut und Klarheit brachte das Selbstvertrauen zurück, das Pram, wie Wöllinger betonte, „vor den letzten beiden Niederlagen“ schon gezeigt hatte. Genau dieses Gefühl trug das Team durch die Schlussphase – ohne Hektik, aber mit Nachdruck im Abschluss.

Respekt für Waldzell, Lob für den Unparteiischen und Blick aufs Finale

Respekt hatte Wöllinger dennoch für den Gegner übrig. „In der ersten Halbzeit hat Waldzell gut dagegengehalten, auf dem kleinen Platz die Bälle schnell nach vorne gespielt und war immer wieder gefährlich. Da haben wir nicht immer Lösungen gefunden.“ Lob gab es auch für den Unparteiischen: „Eine sehr gute Schiedsrichterleistung, da gibt es nichts zu kritisieren.“ Umso größer die Erleichterung: „Es hat gutgetan, wieder einen Sieg einzufahren.“ In der Tabelle steht Pram auf Rang zwei und hat den Aufstieg im Visier. „Jetzt gilt es, den Fokus auf das letzte Spiel zu Hause gegen Lohnsburg zu legen. Wir haben es selber in der Hand – wir sind so knapp dran, aufsteigen zu können. Und wir freuen uns auf zahlreichen Besuch beim letzten Heimspiel.“

2. Klasse West: Waldzell : SV Pram - 1:5 (0:1)

  • 90
    Matej Simun 1:5
  • 87
    Jacub Przybylko 0:5
  • 63
    Eigentor durch Philipp Erhart 0:4
  • 60
    Michael Christian Anzengruber 0:3
  • 55
    Amir Tarabic 0:2
  • 19
    Jacub Przybylko 0:1