In der 2. Klasse West unterlag die SPG Friedburg/Pöndorf 1b im letzten Spiel mit 1:3 dem SV Waldzell. Nach frühem Führungstor verlor die Heimelf laut Trainer Franz Rudinger den Zugriff, die Gäste drehten vor der Pause und legten nach. „Sie haben den Sieg an dem Tag mehr gewollt“, sagte er. Entscheidend sah Rudinger das 1:3 nach Freistoß; ein strittiger Elfer hätte aus seiner Sicht nichts mehr geändert.

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Die 1b aus Friedburg/Pöndorf erwischte einen Start nach Maß: Schon in Minute 4 drückte Sebastian Berner den Ball zum 1:0 über die Linie. Waldzell schüttelte sich kurz und antwortete rasch: Elias Beham traf in der 14. Minute zum 1:1. Noch vor der Pause legten die Gäste durch Michael Birglechner (36.) das 1:2 nach, mit diesem Rückstand ging es in die Kabinen. „Wir sind gut reingekommen, ziemlich bald fiel das Führungstor. Nach fünfzehn Minuten haben wir mit dem Fußballspielen aufgehört“, ordnete Trainer Franz Rudinger ein. Nach dem Wechsel blieb das Bild ähnlich, und in der 64. Minute stellte Manuel Salhofer auf 1:3 – der Treffer, der das Spiel endgültig in Richtung Waldzell schob.
Für Rudinger lag der Knackpunkt klar im Zweikampfverhalten. „Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen. Wir waren zu weit weg, zu langsam, haben gefühlt jeden Zweikampf verloren“, sagte der Coach und brachte damit die verpasste Kontrolle auf den Punkt. Waldzell habe in dieser Phase „mehr Anteile“ gehabt und sei aggressiv aufgetreten. Auch nach der Pause bekam seine Mannschaft „keinen Zugriff“ mehr. „Waldzell hat mehr Oberluft bekommen und die Partie verdient gewonnen.“ Dass gerade das 1:3 besonders wehtat, erklärte Rudinger so: „Das dritte Tor war nach einem Freistoß von ganz draußen, fast Eckball, direkt reingehauen – das war entscheidend.“ Gleichzeitig räumte er ein: „Sie wollten den Sieg an dem Tag einfach mehr.“
Ein Thema blieb dennoch die Szene im Strafraum der Gäste. „Es hätte einen Elfmeter für uns geben müssen. Vielleicht fällt dann das 3:2“, so Rudinger über die strittige Situation beim Stand von 1:3. Gleichzeitig betonte er Fairness: „Im Großen und Ganzen hat das schon gepasst. Das ändert nichts am verdienten Sieg für Waldzell.“ Positive Aspekte fielen ihm nach dem Abpfiff schwer, umso klarer war sein Blick nach vorne – beziehungsweise auf den eigenen Schritt zurück. „Für mich ist jetzt Schluss. Ich mache eine Pause“, erklärte der 1b-Trainer. „Unsere Spielgemeinschaft geht auseinander, die Spieler sind verstreut. Ich wünsche allen alles Gute, wo auch immer sie landen.“ Ein ruhiger Abschied nach einem gebrauchten letzten Spiel.