In der 2. Klasse West hat der SK WIEHAG Altheim 1b am Sonntagnachmittag mit einem klaren 5:1-Erfolg gegen den SV Mining/Mühlheim den ersten Saisonsieg eingefahren. Schon zur Pause stand es 4:0, damit war die Partie früh zugunsten der Gastgeber gekippt. Neo-Trainer Michael Spallek sah den Grund dafür vor allem im Kollektiv: „Das Teamspiel hat uns den Sieg gebracht.“

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Altheim lenkte die Partie vom Start weg in die richtige Richtung und ließ nicht lange offen, wer an diesem Nachmittag das aktivere Team sein würde. Bereits in der 7. Minute brachte Jonas Lindlbauer die Gastgeber in Führung. Tomas Ferrarezi legte in der 16. Minute das 2:0 nach und verschaffte seiner Mannschaft damit noch mehr Ruhe. Nach gut einer halben Stunde wurde der Vorsprung dann richtig deutlich: Niclas Schnallinger erhöhte in Minute 33 auf 3:0, ehe Michael Schlager nur zwei Minuten später schon das 4:0 folgen ließ. Damit war die Begegnung zur Pause praktisch entschieden. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Altheim am Drücker, Schlager traf in der 52. Minute ein zweites Mal zum 5:0. Erst in der 89. Minute konnte Michael Gartner für Mining/Mühlheim noch auf 5:1 verkürzen.
Spallek sprach nach dem Spiel von einem Auftritt, der über weite Strecken sehr geschlossen und sehr kontrolliert wirkte. „Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir waren kompakt, wir haben als Mannschaft agiert und waren auch im Mittelfeld sehr stark unterwegs“, sagte der Trainer. Genau dort habe seine Elf viel richtig gemacht, dazu sei hinten „fast nichts“ zugelassen worden. Dass sich die Partie Schritt für Schritt in diese Richtung entwickelte, habe man aus seiner Sicht vor allem rund um die 25. bis 30. Minute gemerkt. „Da hat man schon gesehen, dass wir läuferisch sehr überlegen sind“, sagte Spallek. Auch den Gegner ordnete er in diesem Zusammenhang ein: Mining/Mühlheim habe im Spielaufbau nicht richtig zu seinem Spiel gefunden. Erst ganz am Ende, als Altheim schon gewechselt hatte und mit Blick auf das nächste Spiel umstellte, fiel noch das Gegentor.
Besonders hervorhob der neue Trainer das 3:0 durch Niclas Schnallinger, weil diese Aktion für ihn viel von dem zeigte, was seine Mannschaft am Sonntag auszeichnete. „Er hat sich alleine durchgetankt, sich gegen drei, vier Spieler durchgesetzt, wollte den Ball nicht hergeben und hat dann überlegt eingeschoben“, schilderte Spallek die Szene. Noch wichtiger als einzelne Tore war für ihn aber das Auftreten der gesamten Mannschaft. „Jeder hat vom Torwart bis zum Stürmer für das Team gekämpft und gearbeitet, und das hat uns den Sieg gebracht“, sagte der Coach. Trotz des klaren Erfolgs sieht er weiter Entwicklungspotenzial, vor allem bei den jungen Spielern. Sie müssten „noch etwas ranreifen“ und sich ihr Standing in solchen Partien erst holen. Nach den ersten Punkten hofft Spallek nun, dass seine Mannschaft genau auf diesem Auftritt aufbauen kann und auch in den nächsten Spielen als Team erfolgreich bleibt.