Der SV Freistädter Bier steht derzeit auf einem soliden achten Tabellenplatz in der Bezirksliga Nord. Neo-Coach Michael Wolm äußerte sich positiv zu den gezeigten Leistungen und Ergebnissen der Hinrunde. Ein wichtiges Thema waren zudem die Ziele für die bevorstehende Frühjahrssaison sowie personelle Veränderungen während der Winterpause. Dazu zählt auch der Trainerwechsel, der neue Impulse bringen soll. Mit frischem Schwung und klaren Vorgaben möchte der Verein den bisherigen Erfolg fortsetzen und sich weiter nach oben orientieren.
Im Sommer übernahm Matej Pavlovic das Traineramt bei seinem Heimatverein und führte das Team mit viel Engagement und taktischem Geschick durch die erste Saisonhälfte. Unter seiner Leitung gelang es der Mannschaft, im Herbst insgesamt 20 Punkte zu sammeln und sich damit einen soliden sechsten Tabellenplatz zu sichern. Mit dem Beginn der Winterpause kam es nun zu einem Trainerwechsel: Michael Wolm übernahm das Amt und stellt sich den Herausforderungen der Rückrunde.
„Meine Vorgänger haben im Herbst wirklich sehr gute Arbeit geleistet und auch durchaus ansprechende Ergebnisse erzielt. Darauf kann man definitiv aufbauen. Es war allerdings von Beginn an klar kommuniziert, dass diese Lösung nur bis zur Winterpause vorgesehen ist. Insofern kam der Wechsel jetzt nicht überraschend, sondern war langfristig so geplant. Für mich persönlich ist es natürlich etwas Besonderes, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, zu meinem Heimatverein zurückzukehren – quasi wieder zu meinen fußballerischen Wurzeln. Das bedeutet mir viel, weil ich mit dem Verein viele Erinnerungen verbinde. Jetzt hoffe ich, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, die positive Entwicklung fortzuführen. Wichtig wird sein, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und Schritt für Schritt weiterzuarbeiten“, äußerte sich Wolm.
Zum Pflichtspieldebüt steht für Wolm ein Heimspiel gegen den Vorletzten der Tabelle aus Oepping-Peilstein auf dem Programm. Für die Mannschaft ist dies eine hervorragende Gelegenheit, mit einem erfolgreichen Start in die Saison Selbstvertrauen zu tanken und direkt positive Akzente zu setzen.
„Wir hatten im Winter einige Abgänge zu verzeichnen: Daniel Lengauer ist nach Enns gewechselt, Maximilian Gutenbrunner wechselte nach Weitersfelden zu seinem Heimatverein und Mathias Graser ist aus beruflichen Gründen nach Wien, weshalb er sich dort dem ASK Erlaa Torpedo 03 angeschlossen hat. Um unser noch junges Team zu stärken, insbesondere in Bezug auf Altersstruktur und Erfahrung, konnten wir mit Jindrich Stransky (Drosendorf) und Yaroslav Snishchuk, der in Deutschland aktiv war, zwei Legionäre verpflichten. Dadurch wollen wir der noch jungen Mannschaft die gewisse Erfahrung geben um uns so gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Vorbereitung läuft bereits seit fünf Wochen, mit einer Einheit pro Woche auf dem Kunstrasen. Wir sehen die Rückrunde als eine wichtige Phase der Weiterentwicklung, gleichzeitig als Basis für die kommende Saison, in der wir gemeinsam die nächsten Schritte gehen wollen“, so Wolm.