Intensiv, physisch und mit klaren Analysen: Im Duell der Bezirksliga Nord zwischen Union Wippro Vorderweißenbach und Union M-TEC Arnreit schilderte Alexander Iosim, Co-Trainer der Gäste, einen Start unter hohem Druck und eine klare Steigerung nach der Pause. Vorderweißenbach presste aggressiv, erschwerte den Arnreiter Aufbau und unterband frühe Offensivaktionen. Nach dem Seitenwechsel kam Arnreit über schnellere Kombinationen und die Flügel besser ins Spiel, suchte Standards und fand mehr Tiefe. „Die Räume, die wir in der zweiten Halbzeit bespielt haben, haben uns oft nach vorne gebracht – uns fehlte jedoch die letzte Konsequenz im letzten Pass“, ordnete Iosim ein. „Die Motivation ist, in jedem Spiel zu punkten, weil alles sehr eng beisammen ist.“

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Vorderweißenbach begann mit sehr starkem Pressing. Für Arnreit war es zunächst nicht leicht, sich aus dieser Umklammerung zu lösen und Chancen herauszuspielen; der frühe Rückstand durch Wendelin Anton Wolfmayr in der 5. Minute setzte den Ton der Anfangsphase. Die Hausherren fanden dank eines kompakten Zentrums und schneller Außenspieler immer wieder Lösungen, während Arnreit im Aufbau geduldig bleiben musste.
„Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gut ins Spiel gekämpft“ – über schnellere Kombinationen und konsequentes Flügelspiel kam Arnreit häufiger gefährlich nach vorne. Ein Treffer der Gäste nach einer Standardsituation wurde wegen Abseits nicht gegeben; dazu sagte Iosim: „Die Schiedsrichterentscheidung ist anzuerkennen.“ Später wurde auch ein Tor der Gastgeber wegen Abseits aberkannt. In den Standards zeigte Arnreit Präsenz, während Vorderweißenbach mehrere Eckbälle gefährlich zur Mitte brachte – sie verpufften jedoch, auch weil Dominik Neumüller im Arnreiter Tor sicher zupackte.
In der Schlussphase öffnete Arnreit weiter, wodurch Räume entstanden – am Ende fiel der zweite Gegentreffer in der Nachspielzeit ebenfalls durch Wendelin Anton Wolfmayr. Kurz darauf gelang Kevin Aiglstorfer der Anschluss zum 1:2. Iosim betonte die Wucht der Partie: „Es war ein sehr physisches Spiel mit viel Laufarbeit und vielen geführten Zweikämpfen im Zentrum. Wir wollen weiterhin umsetzen, was wir uns vornehmen, uns bestmöglich auf die Gegner einstellen und unsere Stärken ausspielen.“