In der Bezirksliga Nord musste Steinprofis Oepping-Peilstein gegen DSG Sportunion Altenberg eine bittere 0:1-Heimniederlage hinnehmen. Trotz gutem Start, einem vergebenen Elfmeter und sogar Überzahl fiel die Entscheidung erst ganz spät: Simon Mayr traf in der 90.+3. Minute. Co-Trainer Daniel Schopper brachte es danach auf den Punkt: „Der Elfer war der Knackpunkt – die Führung wäre verdient gewesen.“ Positiv hob er die faire Partie und eine starke Schiedsrichterleistung hervor, doch am Ende stand seine Mannschaft mit leeren Händen da.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Oepping-Peilstein kam ordentlich rein, suchte früh den Weg nach vorne und legte damit den Grundstein für einen intensiven Fußballabend. „Wir sind gut ins Spiel gestartet und hatten mehrere Möglichkeiten, aber keine zwingenden“, beschrieb Daniel Schopper die Anfangsphase. Der Moment, der vieles hätte drehen können, folgte nach einem „super Spielzug“: Elfmeter für die Gastgeber – aus Sicht des Co-Trainers „ganz klar“. Seine Anerkennung für den Unparteiischen war deutlich: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“ Doch die große Chance blieb ungenützt, Altenbergs Keeper parierte. „Das hätte die verdiente Führung sein müssen“, so Schopper, der den Fehlschuss als mentalen Dämpfer einordnete: „Das war sicher ein kleiner Knackpunkt in unserer Mannschaft.“ Trotz später Überzahl brachte Oepping-Peilstein keinen Treffer zustande.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich: Die Hausherren arbeiteten, suchten Lücken, kamen aber selten klar hinter die Kette. „Wir müssen noch besser ins letzte Drittel kommen, hinter die Kette, um deutlichere Chancen zu kreieren“, erklärte Schopper. Altenberg konzentrierte sich auf Stabilität, verteidigte fleißig und fiel durch kompromissloses Arbeiten bei Standards auf. „Altenberg hat versucht, sehr, sehr gut defensiv zu stehen. Das ist ihnen über fast die ganze Spielzeit gelungen. Sie haben sehr viele Standards gut verteidigt und die Null gehalten“, sagte der Co-Trainer und verwies auch auf den gehaltenen Strafstoß als Teil des Gäste-Erfolgsrezepts. Dann der späte Stich: Nach einem unnötigen Foul gab es Freistoß für Altenberg, der erste Ball wurde zwar geklärt, aus dem folgenden Einwurf viel durch einen präzisen Schuss das 0:1 – in der 90.+3. Minute traf Simon Mayr.
In der Analyse blieb Daniel Schopper klar und selbstkritisch: „Wir hatten zu wenig Durchschlagskraft im letzten Drittel.“ Der Unterschied lag für ihn in den Momenten, in denen Spiele kippen: „Vielleicht fehlte beim Elfmeter das nötige Glück, und Altenberg hat sich das Glück erarbeitet und aus dem Nichts das 1:0 gemacht.“ Dass die Partie ohne große Aufreger verlief, unterstrich er mehrfach: „Es war insgesamt eine ganz faire Partie. Der Schiedsrichter hatte alles sehr gut unter Kontrolle, es gibt nichts zu bemängeln.“ Für die kommenden Tage ist die Marschrichtung gesetzt: mehr Tiefe, mehr Klarheit, mehr Punch im letzten Drittel. „Bereits am Samstag geht es weiter gegen Vorderweißenbach“, sagt Schopper. „Da besteht die nächste Chance auf einen Dreier, der im Abstiegskampf für uns sehr, sehr wichtig wäre.“ Seine Mannschaft habe vieles richtig gemacht – jetzt gelte es, die guten Ansätze mit Toren zu belohnen.