In der Bezirksliga Nord feierte der SV Freistädter Bier gegen Union Thaller Fassaden Julbach einen 2:0-Heimsieg. Nach einer ausgeglichenen, chancenarmen ersten Hälfte fielen die Entscheidungen nach der Pause: Ein Eigentor brachte Freistadt in Front, Paul Grabner legte nach. Trainer Michael Wolm sprach von einer starken Leistung nach Wiederanpfiff und hob die Parade seines Keepers sowie die sichtbaren Fortschritte der letzten Wochen hervor: „Die harte Arbeit zahlt sich aus.“

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Die ersten 45 Minuten boten wenig Raum für große Schlagzeilen. „Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen, eher chancenarm auf beiden Seiten“, beschrieb Michael Wolm das Duell, in dem beide Mannschaften zunächst vorsichtig agierten und das Ergebnis von 0:0 zur Halbzeit die Kräfteverhältnisse gut traf. Umso wacher kam Freistadt aus der Kabine. „Mit der ersten Aktion nach der Pause gingen wir 1:0 in Führung“, so Wolm. In Minute 46 bugsierte Oliver Eckerstorfer den Ball unglücklich ins eigene Tor. Dieser frühe Nadelstich nach Wiederanpfiff gab den Hausherren das notwendige Selbstvertrauen und ließ die Partie sichtbar in ihre Richtung kippen.
Mit der Führung im Rücken übernahm Freistadt immer stärker die Kontrolle. „Wir kamen immer besser und sicherer ins Spiel“, erklärte Wolm und ergänzte einen entscheidenden Baustein: „Unser Torwart Ardel Korkmaz hat mit einer starken Aktion den möglichen Ausgleich verhindert.“ Diese Szene war ein kleiner Wendepunkt, denn Julbach fand danach nur selten gefährlich vor das Tor. Auf der Gegenseite legten die Gastgeber nach: Paul Grabner schob in der 65. Minute zum 2:0 ein. „Nach dem 2:0 hatten wir das Gefühl, dass wir das über die Runden bringen können“, sagte Wolm. Genau so kam es: Freistadt ließ hinten wenig zu, blieb am Drücker, ohne ins volle Risiko zu gehen, und brachte die Zwei-Tore-Führung konzentriert bis zur 90. Minute nach Hause. „Im Fortlauf des Spiels kam nicht mehr viel vom Gegner aus Julbach. Wir konnten unsere Dominanz bis zur 90. Minute über die Zeit bringen“, fasste der Trainer zusammen.
Im Rückblick ordnete Michael Wolm den Dreier auch als Resultat der kontinuierlichen Arbeit ein: „Die harte Arbeit, die wir seit dem Winter jede Woche auf den Platz bringen, zahlt sich jetzt aus. Man merkt, dass sich Dinge automatisieren und ein Rad ins andere greift.“ Dieses Gefühl nährt auch die jüngste Serie: „In diesem Monat haben wir nur einmal verloren. Sonst sind wir nicht als Verlierer vom Platz gegangen – das gibt uns Selbstvertrauen.“ Den Gegner sah Wolm vor allem zu Beginn auf Augenhöhe: „Julbach kam mit Selbstvertrauen nach dem Sieg über Tabellenführer Naarn, das merkte man speziell in der ersten Halbzeit. Aber im Fortlauf konnten wir das Spiel klar bestimmen.“ Auch zum Schiedsrichter fand er ruhige Worte: „Die Leistung war gut. Lediglich eine Aktion hätte man mit einem Platzverweis ahnden können, aber der Schiedsrichter hat sich anders entschieden.“ Für die kommenden Wochen bleibt der Ansatz klar: „Wir werden weiterarbeiten, jede Woche greift ein Rädchen besser ins andere. Diesmal haben wir zu null gespielt, die Offensivaktionen waren gut – wir wollen bis zum Schluss möglichst viele Punkte sammeln.“