In der Bezirksliga Ost hat Union Freller Dach Schiedlberg die Saison auf Rang neun mit 32 Punkten beendet. Trainer Thomas Hinterreiter spricht nach einer Runde mit wechselhaften Phasen von einer gemischten Bilanz. Ein guter Start und wichtige Punkte gegen direkte Konkurrenten standen starken Auftritten gegen gute Gegner gegenüber, gleichzeitig bekam seine Mannschaft in einigen Partien aber zu viele Tore.

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Hinterreiter fasst die vergangenen Monate ohne große Umschweife zusammen: "Es war immer ein Auf und Ab." Genau das zeigt auch der Blick auf die Tabelle. Schiedlberg hielt sich über weite Strecken im Mittelfeld, arbeitete sich zwischenzeitlich bis auf Rang sieben vor und beendete die Saison schließlich als Neunter. Der Coach verweist vor allem auf die ersten Wochen, in denen seine Mannschaft "von direkten Gegnern viele Punkte mitgenommen" habe. "Das hat uns Selbstvertrauen gebracht", sagt er. Dass in der Mannschaft mehr steckt, zeigten auch einzelne Ergebnisse gegen starke Konkurrenz. In den letzten fünf Runden gewann Schiedlberg etwa 3:1 gegen den Ennser Sportklub und 3:0 gegen Union Mitterkirchen. Genau solche Spiele meint Hinterreiter, wenn er sagt: "Gegen gute Gegner haben wir tolle Spiele abgeliefert."
Auf der anderen Seite erklärt der Trainer auch klar, warum es am Ende nicht weiter nach vorne ging. "Gegen Teams im Mittelfeld, aber auch gegen die Teams, die vorne in der Tabelle waren, haben wir dann öfter doch zu viele Tore bekommen", sagt Hinterreiter. Gerade die Schlussphase der Saison lieferte dafür passende Beispiele. Auf das starke 3:1 gegen Enns folgte ein 1:2 gegen ASKÖ Leonding, danach setzte es ein deutliches 0:6 gegen ASKÖ Doppl-Hart. Zwar antwortete Schiedlberg noch einmal mit dem 3:0 gegen Mitterkirchen, zum Abschluss stand aber wieder eine 1:4-Niederlage gegen Union Bad Hall. Diese Schwankungen zogen sich durch die Runde und erklären, warum aus einzelnen starken Leistungen keine konstant bessere Platzierung wurde.
Im Sommer steht nun einiges an Bewegung im Kader an. Hinterreiter kündigt mehrere Veränderungen an und bekommt zugleich einige neue Gesichter dazu. Mit Lukas Gerstmair und Nils Colic kommen zwei Spieler aus Neuhofen/Krems, dazu stoßen Sebastian Enengl aus Neuzeug, Simon Arthofer aus Losenstein, Erolind Gashi aus Allhaming/Weißkirchen sowie Luis Niederndorfer aus St. Marienkirchen/Wallern. Parallel dazu wird auch die 1b personell neu aufgestellt, Mario Gläser wird neuer Trainer. Sorgen macht weiterhin die Verletzung des Kapitäns, der nach einem Schienbeinbruch noch länger fehlt. "Wir sind guter Dinge, dass er zumindest im Herbst wieder eingesetzt werden kann", sagt der Coach. Man merkt an dieser Aussage, dass Schiedlberg beim Neustart nicht nur auf neue Spieler, sondern auch auf Rückkehrer hofft.
Für die kommende Saison schaut Hinterreiter aber nicht nur auf die eigene Baustellenliste, sondern auch aufmerksam auf die Konkurrenz. Besonders beeindruckt haben ihn "natürlich die zwei Aufsteiger, Ansfelden und Enns", außerdem traut er ASKÖ Doppl-Hart sehr viel zu. "Die haben wirklich gute Qualität und werden nächste Saison an der Spitze ganz vorne sein", meint er. Im eigenen Kader hebt der Trainer das Kollektiv im Ganzen hervor. Müsste man sich auf zwei Spieler festlegen, nennt er Fabio und Marcel Nagler als die Herausragendsten. "Die haben wirklich gute Leistungen erbracht", sagt Hinterreiter. Genau auf solche Leistungsträger wird es auch in den nächsten Monaten ankommen, wenn Schiedlberg aus dem Auf und Ab mehr Stabilität machen und sich in der Bezirksliga wieder etwas weiter nach vorne arbeiten will.