Nach einem kalten Freitagabend ordnete Dino Medjedovic die Partie seiner Union HAKAKÜCHE Ansfelden gegen Union Zorn Gestra Bad Hall in der Bezirksliga Ost als verdient ein. Er sah die Gäste zunächst aktiver, lobte das konsequente Gegenhalten und den zunehmenden Spielfluss seiner Mannschaft. Die Stimmung blieb wegen der Kälte verhalten, die Platzverhältnisse hingegen waren hervorragend – ideal, um das eigene Spiel ruhig und mit klaren Abläufen aufzuziehen.

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Bad Hall startete aus Sicht von Medjedovic wacher, ohne dass Ansfelden seine Linie verlor. „Ab der 20. Minute sind wir in Fahrt gekommen, konnten unsere Spielzüge aufziehen – das ging in die richtige Richtung“, erklärte er. In der Chancenbewertung blieb er nüchtern: „Hundertprozentige für Bad Hall habe ich nicht gesehen. Wir haben drei Tore gemacht und noch einige gute Möglichkeiten gehabt, die wir nicht konsequent zu Ende gespielt haben.“
Das 0:0 zur Halbzeit war nur eine Zwischenetappe. Direkt nach Wiederbeginn kippte die Begegnung: In der 49. Minute erzielte Laszlo Gelsi das 1:0, drei Minuten später erhöhte Maximilian Egger nach einem Standard auf 2:0 (52.). Den Schlusspunkt setzte Dejan Javorovic in Minute 70 mit dem Treffer zum 3:0. Bei ruhenden Bällen mussten die Gastgeber nicht verteidigen – im Gegenteil, eine einstudierte Variante brachte den wichtigen zweiten Treffer und zusätzliche Sicherheit in einem immer klarer strukturierten Auftritt.
Aufregung um Entscheidungen kam nicht auf. „Das Schiedsrichtergespann hat wirklich einen guten Job gemacht und verdient Lob“, sagte Medjedovic. Die Rahmenbedingungen fasste er nüchtern zusammen: „Es waren wegen der Kälte nicht viele Zuschauer da. Der Platz war in sehr gutem Zustand, dadurch konnten wir guten Fußball spielen.“ Ein Sonderlob ging an Edhem Seperovic, der trotz eines familiären Schicksalsschlags 90 Minuten durchspielte und ein sehr gutes Spiel ablieferte. Für die nächsten Wochen gilt derselbe Kompass: „Wir spielen unser Spiel runter, halten uns an die taktischen Vorgaben und wollen das Woche für Woche abrufen.“