Ein klarer Heimsieg und ein Statement nach der Pause: Im Duell SPV Kematen-Piberbach/Rohr gegen ASKÖ Leonding in der Bezirksliga Ost setzte sich die Hintersteiner-Elf mit 4:1 durch. Nach einem 1:1 zur Pause entschieden drei schnelle Treffer unmittelbar nach Wiederbeginn die Partie. Trainer Andreas Hintersteiner sprach von einem über weite Strecken überlegenen Auftritt und hob die fünf Minuten nach dem Seitenwechsel als Schlüssel hervor: "Wir haben es mehr gewollt und das Spiel in dieser Phase entschieden." Sein Team war von Beginn an spielbestimmend und belohnte sich nach der Pause eiskalt.

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Von der ersten Minute an übernahm Kematen-Piberbach/Rohr die Initiative. Andreas Hintersteiner fasste den Start knapp zusammen: "Wir waren von Beginn an spielbestimmend und hatten die klar besseren Tormöglichkeiten." Der frühe Lohn folgte in Minute 13, als Thomas Lederhilger zum 1:0 traf. Der Trainer erklärte auch, wie es dazu kam: "Das 1:0 ist nach einem zu kurzen Kopfballrückpass des Gegners entstanden, und Thomas Lederhilger hat den Ball im Tor versenkt." Leonding brauchte eine Weile, fand dann aber zurück ins Spiel und glich in der 37. Minute durch Michael Leitner zum 1:1 aus. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen, obwohl die Hausherren mehr vom Spiel hatten und das Geschehen weitgehend kontrollierten.
Nach der Pause erwischte Kematen den perfekten Start – genau die Phase, die Hintersteiner als Knackpunkt hervorhob: "Der entscheidende Moment war, dass wir nach der Pause richtig gut rausgestartet sind und innerhalb von fünf Minuten drei Tore erzielt haben." Direkt nach Wiederanpfiff stellte Rene Gumplmayr in der 46. Minute auf 2:1, nur eine Minute später legte Lukas Pölz das 3:1 (47.) nach. Als Alexander Dominik Dumphart in der 49. Minute auch noch das 4:1 drauflegte, war die Partie praktisch entschieden. "Wir haben es mehr gewollt und das Spiel in dieser Phase entschieden", betonte der Coach erneut. In dieser starken Sequenz blieben die Gastgeber am Drücker und nutzten ihre Möglichkeiten entschlossen.
Über die gesamte Spielzeit lobte Hintersteiner die Balance seines Teams: "Wir sind defensiv sehr gut gestanden und haben immer wieder in den Offensivaktionen unsere Qualität unter Beweis gestellt." Zum Gegner meinte er: "Wir wollten dem Gegner eigentlich mehr Spielanteile geben, aber sie waren eher destruktiv und haben erwartet, dass wir das Spiel machen." In der Schlussphase sah Thomas Schuster in der 85. Minute Rot. Der Trainer blieb sachlich: "Es gab keine spielentscheidende Situation, die der Schiedsrichter gegen oder für jemanden entschieden hat, aber die rote Karte war für mich fragwürdig." Unterm Strich bleiben ein verdienter 4:1-Heimsieg, wichtige Sicherheit für die nächsten Runden und das klare Gefühl, den Plan mit viel Entschlossenheit durchgezogen zu haben.