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„Ab dem 2:1 war das Spiel eher auf unserer Seite“ – Union Bad Hall dreht Derby klar

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Union Bad Hall
Union Adlwang

In der Bezirksliga Ost hat die Union Zorn Gestra Bad Hall das Derby gegen die Union HOVA Adlwang mit 4:1 gewonnen und dabei einen frühen Rückstand rasch weggesteckt. Für Co-Trainer Karl Pölzguter lag der Knackpunkt in den ersten Minuten und vor allem im schnellen Doppelschlag zum 2:1. „Ab dem 2:1 war das Spiel eher auf unserer Seite“, sagte er nach einem Samstagnachmittag, an dem Bad Hall effektiv blieb und den Vorsprung später ausbaute.

Torwart in Neongelb spielt den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Adlwang startet besser, Bad Hall dreht Spiel in vier Minuten

Das Derby war praktisch mit dem Anpfiff da. Adlwang ging schon in der 4. Minute durch David Klinglmayr mit 1:0 in Führung, und genau diese frühe Phase hob Pölzguter später besonders hervor. „Die ersten zehn bis fünfzehn Minuten waren definitiv ausschlaggebend“, sagte der Co-Trainer, weil seine Mannschaft gleich gefordert war. Bad Hall fand aber sofort die richtige Antwort. Patrick Grillitsch stellte in der 6. Minute auf 1:1, nur zwei Minuten später drehte Martin Sulzner die Partie auf 2:1. Für Pölzguter war genau dieser Doppelschlag der Punkt, an dem sich das Spiel spürbar veränderte. „Das 1:1 war ausschlaggebend, und das 2:1 gleich danach war der Ausschlag, dass sich die Mannschaft wieder nach vorne richtet“, sagte er. „Ab dem 2:1 war das Spiel eher auf unserer Seite.“


Bis zur Pause bleibt es ein offenes Derby

Mit der Führung im Rücken hatte Bad Hall zwar mehr Ruhe, erledigt war die Sache damit aber noch lange nicht. Pölzguter sprach von einem echten Kampfspiel, in dem beide Mannschaften bis zur Pause ihre Phasen hatten. Nach seiner Einschätzung gab es Chancen auf beiden Seiten, wobei er vor allem den eigenen Schlussmann hervorhob: „Unser Torwart hat sehr gut pariert und sehr gute Chancen von Adlwang vereitelt.“ Gleichzeitig blieb auch Bad Hall gefährlich, ohne sich schon früh endgültig abzusetzen. Dass es mit einem 2:1 in die Halbzeit ging, passte daher gut zum Charakter dieser Partie. Pölzguter betonte auch, wie unangenehm der Gegner auftrat: „Der Gegner wollte von der ersten Minute an den Sieg.“ Gerade deshalb wertete er es hoch, dass seine Mannschaft nach dem frühen Rückstand nicht nervös wurde, sondern geschlossen reagierte und die Partie Schritt für Schritt in die eigene Richtung zog.

Zusammenhalt trägt Bad Hall bis zum 4:1

Nach der Pause blieb die Union Bad Hall bei dem, was den Co-Trainer am meisten überzeugte: bei der Geschlossenheit. „Die größte Stärke der Mannschaft lag heute im Zusammenhalt“, sagte Pölzguter und machte deutlich, dass dieser Gedanke für ihn schon in der Kabine begonnen hatte. „Es war eine Gemeinschaft. So spielt man Siege, wenn man gemeinsam den Weg vom Umziehen bis zum Anpfiff und dann über die ganze Spielzeit miteinander arbeitet.“ Auch die Unterstützung von außen hob er hervor, weil die Fans die Mannschaft nach seiner Einschätzung „sehr unterstützt“ hätten. Auf dem Platz zeigte sich das später auch im Ergebnis. In der 58. Minute erhöhte Patrick Grillitsch auf 3:1, die Union Adlwang musste nach der Roten Karte gegen Mario Djudjik ab Minute 71 zu zehnt weiterspielen, und in der Nachspielzeit setzte Marcel Pölzguter mit dem 4:1 den Schlusspunkt. Trotz des klaren Resultats wollte der Co-Trainer nicht alles schönreden. Er sprach von weiterem Potenzial, etwa bei schnellerer Ballannahme, rascherem Spiel und mehr Tempo über die Flügel. Gleichzeitig hielt er fest, was diesen Derbynachmittag aus seiner Sicht getragen hat: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass es in so einem Derby wichtig ist, zusammenzustehen.“

Bezirksliga Ost: Bad Hall : Adlwang - 4:1 (2:1)

  • 92
    Marcel Leon Pölzguter 4:1
  • 58
    Patrick Grillitsch 3:1
  • 8
    Martin Sulzner 2:1
  • 6
    Patrick Grillitsch 1:1
  • 4
    David Klinglmayr 0:1