Nach dem Duell der Union Thalheim mit den FC Hertha Wels Amateure in der Bezirksliga Süd ordnet Co-Trainer Patrick Übleis den 1:0-Heimsieg ein.Seine Mannschaft habe "in der zweiten Halbzeit wie ausgewechselt" gewirkt und dem Spiel den Stempel aufgedrückt. Der Tenor: große Disziplin, ein wacher Matchplan und ein klarer Schritt nach vorne. Übleis betont das kollektive Gefühl, "heute etwas zu holen", und richtet den Blick nach vorn: "Wir wollen unbedingt aus dem Keller raus." Die Stimmung ist fokussiert, die Ansagen sind präzise – gespeist aus konkreten Szenen, in denen Defensive, Kompaktheit und Torhüterleistungen den Unterschied machten.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Zu Beginn mussten die Thalheimer arbeiten: "Die ersten 25 Minuten waren die Gäste uns ein bisschen überlegen und hatten auch eine sehr gute Chance, die Kevin Koch mit einer Glanzparade parieren konnte." Danach drehte sich das Spielbild spürbar. "Dann kamen wir besser ins Spiel und kontrollierten das Geschehen. Der Neustart nach der Pause war der gefühlte Kipppunkt: "In der zweiten Halbzeit kamen wir wie ausgewechselt aus der Kabine. Die Jungs waren heiß und spürten heute, etwas zu holen."Der Plan zur Pause war klar umrissen: "Wir haben mehr Kompaktheit reingebracht. Wir wollten das Spiel an uns ziehen." So entstand die Kontrolle, mit der Thalheim dem Match über weite Strecken die Richtung vorgab.
Heraus stach die Arbeit gegen den Ball. "Wir ließen kaum Chancen zu. Unsere Defensive war an diesem Tag wirklich überragend." Das betraf auch die ruhenden Bälle: "Alle Standardsituationen wurden gekonnt weggeköpft." Beim Ballbesitz sah Übleis einen klaren Verlauf: "Die ersten 25 Minuten hatte Wels klar mehr Spielanteile und mehr Ballbesitz. Am Anfang der zweiten Hälfte haben wir das Spiel kontrolliert und hatten mehr Ballbesitz als Wels." Insgesamt prägte eher die spielerische Linie denn Zweikampf-Härte das Geschehen: "Die Technik stand im Vordergrund, aber ein bis zwei Szenen waren natürlich auch härter." Diskussionen blieben außen vor: "Nein, es war überhaupt nichts Strittiges dabei." All das stützte das Gefühl, über lange Phasen die richtigen Antworten gefunden zu haben.
Nach der Pause folgte der prägende Angriff: über die Seite brachte David Mayr eine wunderschöne Flanke genau auf den Kopf von Filip Batinic der überragend ins lange Eck köpfte. Spät öffneten die Gäste die Formation für den Ausgleichsversuch: "FC Hertha Wels Amateure machte das Spiel natürlich hinten auf und versuchte mit langen Bällen noch ein Unentschieden rauszuholen." In der Nachspielzeit wurde es noch einmal heikel, doch der Keeper blieb der Fels: "Da hatte Hertha eine große Chance zum Ausgleich, aber unser Torwart Kevin Koch parierte wieder überragend." Der Blick von Übleis geht unmittelbar nach vorne – mit einer klaren Erwartung an seine Mannschaft: "Wir schauen immer von Spiel zu Spiel. Ich bin mir hundert Prozent sicher, dass meine Mannschaft alles dafür geben wird, um den nächsten Dreier zu holen."