Ein Spitzenspiel mit Wucht und Widerhall prägte die Huber Arena: Zwischen den FC Hertha Wels Amateuren und der SPG ASV St. Marienkirchen/Wallern 1b ging es um die Spitze der Bezirksliga Süd. Sektionsleiter Adnan Begic sprach von der bislang besten Partie der Saison und einem verdienten 4:2: „Zwei sehr starke Mannschaften trafen aufeinander; wir haben zu 100 Prozent umgesetzt, was wir vorgegeben haben.“

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Hertha setzte früh Akzente: Mustafa Arsalah stellte mit zwei schnellen Treffern (5., 17.) auf 2:0 und gab dem Spiel von Beginn an die Richtung. Kurz vor dem Pausenpfiff kippte die Statik: Rijad Cohodar sah in Minute 43 Rot – Hertha fortan in Unterzahl. Die Gäste nutzten das sofort: Stephan Dieplinger verkürzte in der 44. Minute zum 2:1, nach dem Wechsel glich Florian Spacil (56.) zum 2:2 aus. In dieser wilden Phase blieb das Duell offen, intensiv und von beiden Seiten entschlossen geführt.
Im Ringen um die Kontrolle entschieden am Ende Nuancen und Disziplin. Begic betonte die Bedeutung ruhender Bälle: „Standardsituationen spielen wie immer eine sehr große Rolle – darauf waren wir offensiv wie defensiv gut vorbereitet.“ Zur diskutierten Elfmeterszene blieb er gelassen: „Das passiert im Fußball – sonst wär’s ja langweilig.“ Hertha gewann die Führung zurück: Andreas Radics stellte in Minute 69 auf 3:2 und setzte den nächsten Wirkungstreffer.
Die Kulisse trug spürbar: „Die Stimmung war großartig, es waren sehr viele Zuschauer da – die Atmosphäre in der Huber Arena war ein Wahnsinn. Auch die Gästefans waren sehr präsent; es war eine wunderschöne Kulisse.“ Auf der Seite der Gäste gab es ebenfalls eine Gelb-Rote Karte gegen Jan Stuchlik. Den Schlusspunkt setzte Stjepan Dukic in der 86. Minute zum 4:2. Auf Nachfrage nach einem herausragenden Akteur wollte Begic niemanden einzeln hervorheben und lobte stattdessen das Kollektiv: „Vom Tormann bis zum Ersatzspieler Inklusive Trainer und Betreuer hat die ganze Mannschaft genau das umgesetzt, was wir vorgegeben haben.“ Die Marschrichtung bleibt klar: „Wir wollen unsere kongruente Spielweise beibehalten und so schnell wie möglich den Aufstieg in die Landesliga sichern.“