In der Bezirksliga Süd unterlag Union Thalheim zu Hause dem starken Tabellendritten SPG ASV St. Marienkirchen/Wallern 1b mit 0:1. In einer intensiven, teils hitzigen Partie entschied ein Treffer von Marcel Wageneder in Minute 26 das Spiel. Co-Trainer Patrick Übleis sprach von vielen Fouls auf beiden Seiten und einem entscheidenden Abwehrfehler, lobte aber Einsatz, Pressing und Chancen seiner Mannschaft. „Uns hat vorne das letzte Quäntchen Glück gefehlt, dazu ein sehr starker Gästetormann – so ist Fußball“, bilanzierte er unmittelbar nach dem Abpfiff.

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Es war von Beginn an eine ruppige Begegnung, in der die Zweikämpfe hart geführt wurden. „Es war eine sehr hitzige Partie mit vielen Fouls auf beiden Seiten“, hielt Patrick Übleis fest. Nach einer engagierten Anfangsphase der Hausherren kippte die Partie mit einer Szene, die Thalheim teuer zu stehen kam. „Es war ein Fehler von uns in der Abwehr“, sagte der Co-Trainer, bevor er den Moment aufdröselte: „Wir haben in der Mitte den Ball verloren, Sankt Marienkirchen hat schnell umgeschaltet, ein Steckpass – und Wageneder ist allein aufs Tor gelaufen, hat Kevin Koch umkurvt und zum 0:1 eingeschoben.“ Dieser Treffer in der 26. Minute gab den Gästen die nötige Ruhe. Bis zur Pause blieb es beim 0:1, auch weil Thalheim trotz viel Aufwand im letzten Drittel nicht durchkam und der Rhythmus wegen zahlreicher Fouls immer wieder brach.
Nach dem Seitenwechsel blieb Thalheim am Drücker, suchte früh den Zugriff und schob die Linie mutig nach vorne. Übleis stellte seinen Jungs dafür ein gutes Zeugnis aus: „Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Sie haben gut nach vorne gepresst, attackiert und sich Chancen rausgespielt.“ Der Ausgleich lag in der Luft, doch die zwingenden Momente fanden nicht den Weg über die Linie. „Das letzte Quäntchen Glück hat gefehlt“, so der Co-Trainer, der auch den starken Rückhalt der Gäste hervorhob: „Der Tormann von Sankt Marienkirchen hat gut gehalten.“ So verstrichen die Minuten, Thalheim blieb aktiv, erarbeitete sich Chancen, belohnte sich aber nicht. St. Marienkirchen/Wallern 1b verteidigte das knappe Ergebnis mit viel Laufarbeit und schlug die Bälle konsequent weg, wenn es eng wurde.
Im Fazit blieb Übleis fair gegenüber dem Gegner, der sein Spiel planmäßig aufzog. „Überrascht haben sie mich nicht. Sie sind sehr schnell, schalten hurtig um, spielen auch lange Bälle und haben auf den Seiten zwei brutal schnelle Spieler. Das sind ihre Stärken“, erklärte er. Eine große Schiedsrichter-Diskussion wollte er nicht aufmachen, deutete aber an: „Der Schiedsrichter war nicht ausschlaggebend, aber es gab ein, zwei strittige Szenen.“ Viel wichtiger war ihm der eigene Auftritt und der Teamgeist: „Das Auftreten und die Einstellung haben gepasst. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und wollten unbedingt noch den Punkt.“ Für die nächsten Wochen gibt er die Richtung klar vor: „Ich bin sicher, dass wir mit diesem Auftreten aus dem Keller rauskommen. Ich glaube an meine Mannschaft und wir werden alles dafür tun.“