In der Bezirksliga Süd holte Union HOVA Adlwang gegen Union ETM Eberstalzell keine Punkte: Die Gäste setzten sich auswärts mit 2:1 durch. Zur Pause stand es bereits 0:2, am Ende reichte es für Eberstalzell trotz spätem Anschlusstreffer zum Auswärtssieg. Trainer Hristo Veselinov Markov sprach von einem „voll verdienten Sieg“ und hob die erste Hälfte als „beste Halbzeit unserer Mannschaft in dieser Saison“ hervor. Matchwinner war Doppelpacker Fabian Breitwimmer, für Adlwang traf Ivan Dramac, zudem gab es in der Nachspielzeit noch Rot für Onur Memis.

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Eberstalzell erwischte in Adlwang den deutlich besseren Tag und legte den Grundstein schon vor der Pause. Fabian Breitwimmer brachte die Gäste in Minute 24 mit 0:1 in Front und legte kurz vor dem Halbzeitpfiff das 0:2 (45.) nach. Zur Pause stand damit ein klares 0:2 auf der Tafel. Trainer Hristo Markov war sichtlich zufrieden: „Es war ein voll verdienter Sieg. Die erste Halbzeit war die beste Halbzeit unserer Mannschaft in dieser Saison. Die Mannschaft hat so Freude am Fußball gezeigt, das war richtig schön zum Zuschauen.“ Zum Führungstor sagte er ausdrücklich: „Das erste Tor war ein Elfmeter, wir haben über viele Stationen ausgespielt und der Gegner hatte im Strafraum keine Chance auf den Ball.“ Das zweite Tor beschrieb er als „wieder eine super offensive Aktion von uns, da konnten sie gar nicht verteidigen.“
Nach dem Seitenwechsel fand Adlwang besser ins Spiel, ohne die Gäste ernsthaft aus dem Tritt zu bringen. In Minute 78 verkürzte Ivan Dramac zum 1:2, die Hoffnung auf Heimseite war wieder da. Eberstalzell blieb jedoch ruhig, ließ hinten wenig zu und verteidigte die Führung geschlossen über die Zeit. Markov betonte, wie gut sein Team im Verbund arbeitete: „Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive hat heute alles super funktioniert. Die Spieler haben Freude und Spaß am Fußball gezeigt, das hat unsere Überlegenheit gezeigt.“ Gleichzeitig klang bei ihm auch an, dass sogar mehr drinnen gewesen wäre: „Wir waren in der ersten Halbzeit so überlegen, dass es normalerweise noch höher hätte ausgehen können, wenn wir unsere Chancen hundert Prozent verwertet hätten.“ Unterm Strich stand ein erwachsener Auftritt, der die drei Punkte rechtfertigte.
In seiner Gesamteinschätzung blieb Markov klar: „Mit Ball oder gegen den Ball waren wir überlegen, der Gegner hatte keine Antwort. Deswegen sind wir völlig verdient als Sieger vom Platz gegangen.“ Auch zum Gegner fand er faire Worte: „Der Gegner hat in der ersten Halbzeit überhaupt keine Chance gegen uns gehabt.“ Zur Leitung des Unparteiischen meinte er: „Es geht alles voll in Ordnung.“ Ein spätes, unglückliches Ende gab es dennoch: In der Nachspielzeit sah Adlwangs Onur Memis Rot (90.+2). „Am Schluss war es leider unglücklich: Der Gegner probierte einen Fallrückzieher und traf unseren Spieler am Kopf, dann gab es Rot. Sonst war alles in Ordnung“, so Markov. Mit dem Auswärtssieg hält Eberstalzell bei 29 Punkten und rangiert auf Platz sieben, Adlwang steckt mit 19 Zählern auf Rang zwölf im hinteren Drittel. Eberstalzell will den Schwung aus dieser Vorstellung mitnehmen.