In der Bezirksliga Süd feierte Union ETM Eberstalzell einen 2:0-Heimsieg gegen Union Thalheim. Nach einer geduldigen ersten Stunde fielen die Entscheidungen spät: Manuel Karlsberger (78.) und Patrick Michetschläger (81.) stellten auf 2:0. Coach Hristo Veselinov Markov sprach von viel Geduld, starker Organisation und einer reifen Leistung der jungen Spieler – in einem fairen Spiel ohne Diskussionen und mit spürbarer Unterstützung von unter 400 Zuschauern.

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Eberstalzell kam laut Trainer hellwach in die Partie, hatte früh Ballgewinne und gab mit aktivem Pressing den Ton an. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, waren am Anfang richtig aktiv und aggressiv und haben gute Chancen kreiert“, hielt Hristo Veselinov Markov fest. Bis zur Pause kippte das Momentum ein Stück weit, das 0:0 zur Halbzeit passte ins Bild. „Gegen Ende der ersten Hälfte haben wir etwas die Kontrolle abgegeben, aber wir sind geduldig geblieben“, so der Coach. Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren wieder zu, erhöhten Tempo und Druck. Die Geduld wurde spät belohnt: In Minute 78 traf Manuel Karlsberger zum 1:0, nur drei Minuten später legte Patrick Michetschläger zum 2:0 nach – die Entscheidung in einer Partie, in der Eberstalzell lange an sich glaubte und das Spiel über weite Strecken kontrollierte.
Der Eberstalzeller Trainer ordnete den Sieg anhand mehrerer Aspekte ein – vor allem über Haltung und Timing. „Am Ende der Saison ist es schwierig, die Konzentration hochzuhalten, wenn es eigentlich um nichts mehr geht. Aber wir sind fokussiert geblieben“, sagte Markov. Den Knackpunkt sah er weniger in einer einzelnen Szene als in der Reife seiner Mannschaft: „Der wichtigste Moment war, dass wir geduldig geblieben sind und am Ende die Chancen genutzt haben. Das hat uns den Sieg gebracht.“ Beide Treffer seien folgerichtig gewesen: „Die Tore sind aus guter Dynamik und Tempo im Strafraum entstanden. Da haben wir unsere technische Qualität bei den Abschlüssen gezeigt. Das waren zwei wirklich gut herausgespielte Mannschaftstore.“ Besonders freute den Coach, dass frische Kräfte Verantwortung übernahmen: „Am Saisonende bekommen junge Spieler mehr Minuten. Ich bin sehr zufrieden, wie sie ihre Chancen nutzen – fokussiert, zielstrebig und siegeswillig.“
Auch defensiv lieferte Eberstalzell die gewünschte Antwort. „Wir waren defensiv gut organisiert und haben dem Gegner nichts zugelassen. Wichtig war für uns, dass die Null wieder steht“, betonte Markov. Dass Thalheim im Tabellenkeller steckt und jeden Zähler braucht, war spürbar, änderte am Plan der Hausherren aber wenig: Geduldig bleiben, stabil verteidigen und die Momente vorne nutzen. Mit den späten Treffern und einem sauberen Auftritt gelang genau das – ohne Nebengeräusche. „Zum Schiedsrichter gibt es nichts zu sagen, es war alles in Ordnung“, stellte der Coach klar. Den Rahmen lieferte ein stimmiges Heimspiel: „Die Stimmung war sehr positiv. Unsere Zuschauer unterstützen uns immer – und vor unter 400 Zuschauern zu spielen, motiviert zusätzlich.“ Mit nun 33 Punkten festigt Eberstalzell Rang sieben, während Thalheim mit 22 Zählern im Abstiegskampf weiter unter Druck bleibt.