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Nach dem 1:1 sofort zurückgeschlagen: ASKÖ Vorchdorf holt sich im Derby gegen Eberstalzell verdienten Auswärtssieg

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Union Eberstalzell
ASKÖ Vorchdorf

In der Bezirksliga Süd hat die ASKÖ Vorchdorf das Auswärtsspiel gegen die Union ETM Eberstalzell mit 2:1 gewonnen. Für Co-Trainer Wolfgang Wagner war der Sieg verdient, weil der Aufsteiger über weite Strecken den besseren Fußball spielte, intensiv in die Zweikämpfe ging und nach dem späten Ausgleich kurz vor der Pause sofort die richtige Antwort fand.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Treffer gibt Richtung vor

Für Vorchdorf begann der Abend nach Wunsch. Schon in der 3. Minute brachte Gregor Steiner die Gäste mit 1:0 in Führung. Wagner sprach danach von einer „super Kombination“, die Steiner stark abschloss, und genau dieses frühe Tor passte zu seinem Eindruck von den ersten siebzig Minuten der Partie. „Wir sind ein verdienter Auswärtssieger in einem intensiven Spiel. Wir haben so an die siebzig Minuten den besseren Fußball gespielt, besonders in der ersten Hälfte, da hatte der Gegner kaum Zugriff“, sagte der Co-Trainer. Ganz ohne Möglichkeiten sah er Eberstalzell zwar nicht, aber Vorchdorf hatte nach seiner Einschätzung zunächst mehr vom Spiel, war präsenter in den Zweikämpfen und wirkte vor allem im ersten Durchgang sicherer am Ball.


Ausgleich vor der Pause und sofortige Reaktion

Dass Eberstalzell in der 45. Minute durch Fabian Breitwimmer noch zum 1:1 kam, hätte die Partie kippen lassen können. Genau an diesem Punkt setzte Wagner aber mit seiner wichtigsten Beobachtung an. Für ihn war nicht allein ein einzelner Zweikampf oder eine Szene der Knackpunkt, sondern die Art, wie seine Mannschaft nach diesem Rückschlag weitermachte. „Eine Schlüsselsituation war für mich, dass wir nach dem 1:1 sofort reagiert haben und das 2:1 noch gemacht haben“, sagte er. Der Spielverlauf bestätigt dieses Gefühl zwar erst nach dem Seitenwechsel, aber die Aussage bleibt klar: Vorchdorf ließ sich vom Ausgleich nicht aus dem Tritt bringen. Zwei Minuten nach Wiederbeginn stellte erneut Gregor Steiner auf 2:1, und genau diese direkte Antwort war aus Sicht der Gäste entscheidend, weil sie Eberstalzell gar nicht erst lange auf Aufwind hoffen ließ.

Intensität, Wille und viel Arbeit gegen den Ball

Wagner begründete den Erfolg vor allem mit Dingen, die im Unterhaus oft den Unterschied machen. „Wir haben sehr intensiv gespielt. Wir sind in die Zweikämpfe gegangen, wir haben das Spiel vom Gegner angenommen und deshalb verdient gewonnen“, sagte er. Gerade in der ersten Hälfte hob er das Kombinationsspiel, die Sicherheit am Ball und den Drang nach vorne hervor. „Die Konzentration und zum Teil auch die gute Genauigkeit“ hätten seiner Mannschaft geholfen, erklärte der Vorchdorfer Co-Trainer, auch wenn er einräumte, dass es zwischendurch Fehler gegeben habe, von denen Eberstalzell profitieren konnte. Dazu kam, dass sich Vorchdorf laut Wagner auf ein schwieriges Auswärtsspiel eingestellt hatte. Er sprach von einem motivierten Heimteam und einer guten Kulisse, gegen die seine Mannschaft „dagegengehalten“ habe. Dass Eberstalzell in den letzten zwanzig Minuten stärker wurde, verschwieg er nicht. „Da haben wir nur mehr so richtig verteidigt“, sagte Wagner, sah aber gerade darin einen Beleg für die Einstellung seiner Elf.

Sieg, der zum Tabellenbild passt

Am Ende blieb die ASKÖ Vorchdorf bei dieser knappen Führung und nahm damit drei wichtige Punkte aus Eberstalzell mit. Wagner fasste den Auftritt trotz der anstrengenden Schlussphase sehr positiv zusammen: „Im Großen und Ganzen war es eine perfekte Performance.“ Das ist eine deutliche Bewertung, die vor allem deshalb nachvollziehbar klingt, weil er gleichzeitig die stärkere Endphase des Gegners offen ansprach und den Sieg nicht schönredete. Auch mit der Spielleitung war er einverstanden. „Schiedsrichter Rauter war in Ordnung. Es war korrekt und alles in Ordnung“, meinte Wagner. In der Tabelle steht Vorchdorf nach sieben Runden mit 13 Punkten ganz vorne, die Union Eberstalzell bleibt mit 12 Zählern in Schlagdistanz. Aus Sicht der Gäste war der Freitagabend also mehr als nur ein knapper Auswärtssieg: Es war ein Spiel, in dem sie laut Trainer vor allem mit Wille, Einsatz und der schnellen Reaktion nach dem 1:1 den Ausschlag gegeben haben. Trainer Norbert Hutterer hatte vor dem Spiel die Mannschaft optimal vorbereitet und mit den richtigen Worten ins Spiel geschickt, mit Erfolg.

Bezirksliga Süd: Eberstalzell : Vorchdorf - 1:2 (1:1)

  • 47
    Gregor Steiner 1:2
  • 45
    Fabian Breitwimmer 1:1
  • 3
    Gregor Steiner 0:1