In der Bezirksliga Süd hat sich der UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt am Sonntagnachmittag in einer umkämpften Partie mit 1:0 gegen die Union ETM Eberstalzell durchgesetzt. Zur Pause stand der knappe Vorsprung schon, danach blieb es bis zum Ende offen. Co-Trainer Georg Kallinger machte nach dem Schlusspfiff vor allem „taktische Disziplin und kämpferische Leistung“ für den Heimsieg verantwortlich. Viel trennte die beiden Teams nicht, am Ende brachte der Aufsteiger das frühe 1:0 aber über die Zeit.

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Schon früh fiel der einzige Treffer des Nachmittags. In der 10. Minute brachte Manuel Zeppetzauer Peterskirchen in Führung, und dieser Treffer sollte am Ende auch reichen. Zur Pause stand es 1:0, doch der Spielstand zeigte bereits, wie eng die Partie angelegt war. Kallinger sprach nach dem Spiel davon, dass sich „die beiden Teams heute nichts gegeben“ hätten. Genau so stellte sich die Begegnung aus seiner Sicht auch dar: „Das Spiel war sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften haben kämpferisch alles gegeben.“ Peterskirchen hatte damit zwar den Vorsprung auf seiner Seite, musste diesen aber in einem Spiel behaupten, das laut dem Co-Trainer bis zum Schluss von Einsatz, Zweikämpfen und viel Arbeit geprägt war.
Für den Co-Trainer lag der Unterschied weniger in einer spielerisch klaren Überlegenheit als vielmehr in der Art, wie seine Mannschaft die Aufgabe angenommen hat. „Der entscheidende Moment für den Sieg war insgesamt die taktische Disziplin und die kämpferische Leistung“, sagte Georg Kallinger. Auch die Szene zum Tor erklärte er nicht über ein einzelnes Detail, sondern über die Haltung seiner Elf in diesem Moment: „Bei der Torszene war die Mannschaft von Peterskirchen sehr entschlossen und wollte das Tor unbedingt.“ Dass Kallinger trotz des Sieges nicht alles schönreden wollte, passte ebenfalls ins Bild. „Besonders gut funktioniert hat auf jeden Fall die taktische Disziplin, die kämpferische Leistung. Die war hervorragend. Luft nach oben sehe ich klar an der offensiven Spielfähigkeit.“ Damit war die Richtung seiner Analyse eindeutig: Die Basis hat gestimmt, nach vorne sieht er aber noch Reserven.
Gerade weil die Partie so knapp verlief, hob Kallinger auch die Leistung des Gegners ausdrücklich hervor. „Der Gegner war kämpferisch richtig stark, hat sich nach dem Gegentor nicht aufgegeben und das ganze Spiel weitergekämpft. Es war ein richtiges Kampfspiel“, sagte er. Dazu kamen noch einzelne Situationen, über die man reden konnte. Kallinger sprach von strittigen Entscheidungen, stellte aber zugleich klar, dass sich das aus seiner Sicht über das Spiel hinweg „ausgeglichen“ habe. Sein Gesamturteil über den Unparteiischen fiel deshalb auch klar aus: „Die Schiedsrichterleistung war gut.“ In der 77. Minute gab es bei Eberstalzell noch einen Ausschluss gegen Philipp Stefan Hochmayr, doch auch dieser Punkt stand in Kallingers Einordnung nicht im Vordergrund. Für ihn blieb die Linie der Partie dieselbe: eng, intensiv und auf beiden Seiten hart erarbeitet.
Unter dem Strich blieb für den UFC Peterskirchen ein 1:0, das gut zu Kallingers Zusammenfassung passte. „Ich glaube, die beiden Teams haben sich heute nichts gegeben“, sagte er. Gerade deshalb hatte der Heimsieg viel mit Ordnung, Geduld und konsequenter Defensivarbeit zu tun. Nach neun Runden hält der UFC damit bei 13 Punkten und bleibt in einem dichten Tabellenbereich voll dabei. Für die Peterskirchner ist das ein Erfolg, der Selbstvertrauen geben kann. Gleichzeitig machte der Co-Trainer deutlich, woran weiterzuarbeiten ist: Die mannschaftliche Disziplin war da, im Offensivspiel soll aber noch mehr kommen.