Ein intensives Kräftemessen in der Bezirksliga West zwischen SV Luksch Riedau und SV Hargassner Weng endete leistungsgerecht 1:1. Weng-Coach Richard Tusori zog eine klar positive Bilanz: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft.“ Er sah sein Team mit mehr Ballbesitz, Riedau vor der Pause vor allem über schnelle Konter gefährlich und bewertete das Remis als fair. Zufriedenheit herrschte bei Tusori insbesondere mit Einstellung, Laufbereitschaft und Mentalität – bei gleichzeitigem Blick auf Details, an denen weiter gearbeitet werden soll.

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In der ersten Halbzeit hatte Riedau bei den Torchancen leichte Vorteile – ausgelöst durch effektive Umschaltsituationen. Weng kontrollierte phasenweise den Ball, blieb im letzten Drittel aber zu wenig zwingend. Nach dem 0:0 zur Pause verschob sich das Bild: Weng übernahm mehr Spielkontrolle, minimierte Ballverluste in gefährlichen Zonen und wurde zielstrebiger. Die Führung war die logische Folge: In der 60. Minute traf Kilian Sengthaler zum 1:0 aus Weng-Sicht, ehe Jannik Wesner in der 74. Minute zum 1:1 ausglich. Beide Teams fanden darüber hinaus Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden – am Ende stand ein gerechtes Remis.
Neben Umschaltmomenten prägten Standards das Spiel. Beide Mannschaften setzten bei Ecken und Freistößen gefährliche Nadelstiche und forderten die Defensivreihen. Genaues Verteidigen und saubere Ausführungen waren gefragt – und gelangen auf beiden Seiten. Die Begegnung ging über 95 Minuten mit fünf Minuten Nachspielzeit, ein Beleg für das hohe Tempo, intensive Zweikämpfe und die starke Laufarbeit. „Beide Teams haben die Bezirksliga auf gutem Niveau präsentiert“, ordnete Tusori ein.
In der Umsetzung seiner Idee sieht Tusori sein Team auf Kurs: „Wir setzen unsere Spielphilosophie um.“ Gleichzeitig will der Coach in den kommenden Einheiten gezielt an der Effizienz im Abschluss und an Feinheiten arbeiten. Größere Umstellungen sind nicht geplant: Die Spieler wissen, woran weiter geschraubt wird – mit dem Ziel, die vorhandene Stabilität beizubehalten und Chancen künftig noch besser zu nutzen.