Ein intensiver Fußballabend prägte die Begegnung zwischen Union CAB Rainbach/Innkreis und Union Ziegelwerk Senftenbach. Co-Trainer Daniel Höfurthner sprach von einem engen, umkämpften Spiel, in dem seine Mannschaft früh Oberwasser bekam, dann aber den verletzungsbedingten Ausfall eines Stürmers wegstecken musste. Nach der Pause gewann Senftenbach spürbar an Kontrolle, in einer turbulenten Schlussphase wurde es nochmals eng – am Ende stand ein verdienter 3:2-Auswärtssieg. Der Blick richtet sich nun auf die unmittelbare Aufgabe in der Bezirksliga West - mit einer Devise: Heimspiele konsequenter nützen, um sich rasch Luft im Tabellenkeller zu verschaffen.

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Die Gäste gingen in der 10. Minute durch Elias Schröcker in Führung, ehe Svetozar Stoyanov Nikolov in der 26. Minute für den Ausgleich sorgte. Kurz vor der Pause brachte Jonas Reisegger Senftenbach erneut in Front (42.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Niklas Standhartinger in der 69. Minute auf 3:1. Rainbach/I. kam durch Florian Raidl in der 85. Minute noch einmal heran, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.
Höfurthner brachte das Geschehen auf den Punkt: „Es war insgesamt eher ausgeglichen, ein Hin und Her. So richtig zwingende Chancen, wo man sagt: ‚Der muss jetzt rein‘, gab es nicht viele. Vor dem Tor waren wir am Ende die etwas bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen.“ Die frühe Führung gab Sicherheit, der verletzungsbedingte Wechsel im Angriff bremste den Rhythmus kurzzeitig. In der Endphase drückte Rainbach noch einmal, doch Senftenbach behielt kühlen Kopf und nahm die drei Zähler mit.
Wesentlichen Anteil am Auftritt maß der Co-Trainer einer Anpassung des Systems bei: „Wir haben vom letzten Spiel auf ein 4-2-3-1 umgestellt. Die Jungs haben das richtig gut gemacht, jeder hat sich reingehauen, alle haben füreinander gearbeitet. Verbesserungen gibt es immer, aber mit der Umsetzung in diesem Spiel waren wir absolut zufrieden.“ Das Setup verlieh der Mannschaft über weite Strecken die gewünschte Stabilität sowie Präsenz in den torgefährlichen Zonen.
Gefährlich wurde es aus Senftenbacher Sicht vor allem bei ruhenden Bällen des Gegners: „Rainbach hatte sehr gute Standards, daraus sind auch einige Chancen entstanden“, so Höfurthner. Im offenen Spiel sah er Vorteile bei seiner Elf: „Wir hatten das Spiel über längere Phasen unter Kontrolle und beim Ballbesitz die Oberhand.“ Auch in den Zweikämpfen überzeugte sein Team: „Körperlich waren wir die bessere Mannschaft.“ Für die kommenden Wochen formulierte der Co-Trainer eine klare Zielsetzung: „Jetzt müssen wir bei den Heimspielen wieder mehr punkten. Wir stehen momentan bei vier Punkten in der Heimtabelle – das ist zu wenig. Wenn wir daheim die Punkte machen, bin ich sicher, dass wir mit hinten nichts mehr zu tun haben.“