Ein taktisch geprägtes, intensives Duell zwischen Utzenaich/Antiesenhofen und Union Raiffeisen Gurten 1b in der Bezirksliga West endete mit einem leistungsgerechten 0:0. Trainer Harun Sulimani setzte bewusst auf Stabilität und Kompaktheit: „Wir wollten Gurten den Ball lassen, die Tiefe schließen und gegen den Ball diszipliniert arbeiten.“ Das gelang – die Gastgeber hielten die Null und setzten damit ein wichtiges Zeichen für die kommenden Wochen.

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Harun Sulimani ordnete die Partie als kontrolliertes Ringen um Räume ein. „Es war klar taktisch geprägt, mit vielen Zweikämpfen. Wir haben Gurten kaum Räume in die Tiefe gegeben – genau das war der Plan“, erklärte er. Ballbesitzvorteile der Gäste nahm die SPG bewusst in Kauf: „Gurten durfte den Ball haben; wir wollten konsequent gegen den Ball arbeiten und ihre Schnelligkeit neutralisieren.“ Nach der Pause kam vor allem die rechte Seite der Gäste über Jonah Fröhlich öfter ins Tempo, doch die Hintermannschaft der Hausherren blieb kompakt.
Die wenigen klaren Möglichkeiten verteilten sich auf beide Halbzeiten. Vor der Pause wurde Gurten in einer Phase gefährlich, in der die Gastgeber nach einer Behandlung kurz nicht vollzählig waren; im Gegenzug eröffnete ein gegnerischer Fehler eine gute Möglichkeit für die SPG, die der Torhüter stark entschärfte. Nach dem Seitenwechsel verbuchte jede Mannschaft eine Großchance – beide Keeper parierten prächtig und hielten das 0:0 fest. Es blieb bei einem chancenarmen, aber hochkonzentrierten Spiel, in dem Risiko dosiert wurde.
Gefährlich blieb Gurten 1b vor allem bei ruhenden Bällen und weiten Einwürfen – eine Waffe, auf die sich die SPG eingestellt hatte. „Ecken und lange Einwürfe verteidigten wir über 90 Minuten sehr ordentlich“, resümierte Sulimani. Die Partie war hart, aber weitgehend fair. In der Schlussminute dann die Zäsur: Nach einer Roten Karte gegen Ivan Peric in der 90. Minute beendete SPG Raiffeisen Utzenaich/Antiesenhofen die Partie in Unterzahl. Am positiven Fazit änderte das wenig. „Zu null zu spielen muss jetzt unser Standard sein – darauf bauen wir auf“, betonte Sulimani.