In der Bezirksliga West setzte sich der SV Luksch Riedau am 20. Spieltag mit 11:0 gegen die TSU Jeging durch. Bereits zur Pause stand es 5:0, danach legte Riedau weiter nach und ließ nichts anbrennen. Sektionsleiter Udo Niemetz sprach von einer durchgehend dominanten Vorstellung und hob den Treffer von Neuling Marcus Tomandl zum 11:0 hervor. Die Partie blieb fair, Chancen für Jeging gab es laut Riedau kaum. Ein klarer Heimsieg, der den starken Trend der Hausherren untermauert.

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Riedau setzte vom Anpfiff weg den Ton. „Wir waren von Anfang an spielbestimmend und haben Jeging zu keiner Zeit ins Spiel kommen lassen. Das war wie auf Schienen“, sagte Udo Niemetz. Die frühe Führung brachte die nötige Ruhe: In Minute 10 traf Alexander Anton Stiglmayr zum 1:0, nur vier Minuten später erhöhte Julian Mayr auf 2:0. „Wichtig war das erste Tor, damit alles ins Laufen gekommen ist“, so Niemetz. Nach einer halben Stunde stellte Jannik Wesner auf 3:0 (33.), Stiglmayr legte in der 36. Minute das 4:0 nach. Noch vor der Pause landete der Ball nach einem Eigentor von Damir Ibrahimovic zum 5:0 im Netz (40.). Auch nach der Pause blieb Riedau am Drücker: Wesner schnürte mit dem 6:0 (61.) und später dem 9:0 (75.) seinen Dreierpack, dazwischen traf Mayr zum 7:0 (65.) und Niklas Starzengruber legte das 8:0 nach (67.). Thomas Flieher markierte das zweistellige Ergebnis (78.), und zum Schlusspunkt schrieb Neuling Marcus Tomandl an – sein 11:0 in der 86. Minute rundete den Abend ab.
Nach dem Schlusspfiff rückte der Riedauer Sektionsleiter die Gesamtleistung in den Mittelpunkt. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, eine sehr gute“, betonte Niemetz und ergänzte: „Die Torabschlüsse haben gut funktioniert und die Defensive hat überhaupt nichts zugelassen.“ Auch zum Gegner hatte er eine klare, aber faire Einschätzung: „Jeging war durch drei Sperren geschwächt, aber sie hatten überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel. Ich kann mich an keine Torchance erinnern.“ Positiv fiel sein Blick auch auf das Schiedsrichterteam aus: „Die Schiedsrichter hatten einen sehr ruhigen Nachmittag. Es wurde lediglich eine Gelbe Karte verteilt. Das Spiel war ganz fair und die Schiedsrichter haben es gut geleitet.“ Diese Sätze passten zum Gesamtbild: Riedau kontrollierte die Partie, blieb konsequent und ließ über 90 Minuten kaum Zweifel aufkommen.
Besonders viel Applaus bekam am Ende Marcus Tomandl. Der Neuling krönte den Auftritt mit dem 11:0 – seinem ersten Treffer in der Kampfmannschaft, wie Niemetz erfreut berichtete: „Es hat mich besonders gefreut, dass unser Neuling Marcus Tomandl seinen ersten Treffer erzielt hat.“
Bei aller Euphorie blieb der Funktionär geerdet: „Wir schauen von Spiel zu Spiel, lassen uns das nicht zu Kopf steigen und wollen die nächsten Partien genauso bestreiten.“ Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht den Kurs: Riedau steht nach 20 Runden mit 34 Punkten auf Rang drei, Jeging hält bei 16 Zählern und rangiert auf Platz 14. Der klare Heimerfolg gibt Rückenwind – und die Ansage ist eindeutig: weiter konzentriert arbeiten, die Chancen nutzen und hinten stabil bleiben.